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Makedonien. Pella, Stater (8,36 g), 323-315 v. Chr., Philipp II. (posthum). Av.:...

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Makedonien. Pella, Stater (8,36 g), 323-315 v. Chr., Philipp II. (posthum). Av.: Belorbeerte Büste des Apollon nach rechts. Rev.: Biga nach rechts, der Fahrer mit Kentron in der ausgestreckten rechten Hand vorlehnend, unter den Pferden ein Kantharos, in Exergue griech. Inschrift. SNG Cop. 529, SNG ANS 172-6, gereinigt, sehr schön.Philipp II. herrschte von 382-336 v. Chr. und legte den Grundstein für das Makedonische Reich, das unter seinem Sohn und Nachfolger Alexander dem Großen seine größte Ausdehnung erreichen sollten. Im Anschluss an seinen Sieg über die Phoker im Dritten Heiligen Krieg (356-346 v. Chr.) wurde Philipp II. Anführer des Thessalischen Bundes, was es ihm ermöglichte, sein Herrschaftsgebiet bedeutend zu erweitern; die anschließende Dekade wurde von seinen Eroberungsfeldzügen gen Osten geprägt. Philipps Herrschaft endete jedoch im Oktober 336 v. Chr., als er in Makedonien die Hochzeit seiner Tochter feierte und von seinem Leibwächter Pausanias tödlich niedergestochen wurde. Der Grund für das Attentat ist nach wie vor umstritten, doch der Zeitgenosse Aristoteles gibt an, es sei auf eine persönliche familiäre Beleidigung zurückzuführen (Aristotle, Politics (trans. by Harris Rackham, ed. 1944, § 1311b). Philipps Tod führte dazu, dass Makedonien seinen Vorsprung gegenüber den Achämeniden verlor, und kurz darauf die makedonischen Heere in der Nähe von Magnesia zurückgeschlagen wurden. Sehr rasch gelang es sodann aber Alexander, das Makedonische Reich innerhalb von nur dreizehn Jahren auf das Dreifache seiner ursprünglichen Größe zu erweitern.

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10 Jun 2026
Germany, Bonn
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Makedonien. Pella, Stater (8,36 g), 323-315 v. Chr., Philipp II. (posthum). Av.: Belorbeerte Büste des Apollon nach rechts. Rev.: Biga nach rechts, der Fahrer mit Kentron in der ausgestreckten rechten Hand vorlehnend, unter den Pferden ein Kantharos, in Exergue griech. Inschrift. SNG Cop. 529, SNG ANS 172-6, gereinigt, sehr schön.Philipp II. herrschte von 382-336 v. Chr. und legte den Grundstein für das Makedonische Reich, das unter seinem Sohn und Nachfolger Alexander dem Großen seine größte Ausdehnung erreichen sollten. Im Anschluss an seinen Sieg über die Phoker im Dritten Heiligen Krieg (356-346 v. Chr.) wurde Philipp II. Anführer des Thessalischen Bundes, was es ihm ermöglichte, sein Herrschaftsgebiet bedeutend zu erweitern; die anschließende Dekade wurde von seinen Eroberungsfeldzügen gen Osten geprägt. Philipps Herrschaft endete jedoch im Oktober 336 v. Chr., als er in Makedonien die Hochzeit seiner Tochter feierte und von seinem Leibwächter Pausanias tödlich niedergestochen wurde. Der Grund für das Attentat ist nach wie vor umstritten, doch der Zeitgenosse Aristoteles gibt an, es sei auf eine persönliche familiäre Beleidigung zurückzuführen (Aristotle, Politics (trans. by Harris Rackham, ed. 1944, § 1311b). Philipps Tod führte dazu, dass Makedonien seinen Vorsprung gegenüber den Achämeniden verlor, und kurz darauf die makedonischen Heere in der Nähe von Magnesia zurückgeschlagen wurden. Sehr rasch gelang es sodann aber Alexander, das Makedonische Reich innerhalb von nur dreizehn Jahren auf das Dreifache seiner ursprünglichen Größe zu erweitern.

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