Münzen Römische Kaiserzeit. Domitian, 81-96, Aureus (7,45 g), Rom, 88. Av.: Belorbeerte...
Münzen Römische Kaiserzeit. Domitian, 81-96, Aureus (7,45 g), Rom, 88. Av.: Belorbeerte Büste nach rechts sowie Umschrift: "DOMITIANVS - AVGVSTVS". Rev.: Minerva nach links stehend, in der rechten Hand einen Speer haltend sowie Umschrift: "GERMANICVS - COS XIIII". RIC 559, Calicó 830, min. berieben, fast vorzüglich. Sehr selten! Laut Sammlernotiz im September 1965 bei Kress erworben.Nach dem Tod seines Vaters Vespasian im Jahre 79 übernahm Domitians Bruder Titus die Herrschaft, starb allerdings nach lediglich zwei Jahren und bereits zeitgenössisch gab es unbewiesene Gerüchte, Domitian sei hier vielleicht nicht unschuldig gewesen. Daraufhin übernahm Domitian also im September 81 als dritter Kaiser der flavischen Dynastie die Macht. Der obige Aureus, der noch geprägt wurde, als Domitian als Caesar seinem zum Augustus erklärten Bruder in der Erbfolge nachstand, zeigt Domitian zusammen mit der Göttin Spes ("Hoffnung") und symbolisiert daher die Hoffnungen der Flavier auf eine dynastische Herrschaft einerseits sowie jene (unterstellte Hoffnung) des römischen Volks auf eine anhaltende Regierungsstabilität andererseits.
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Münzen Römische Kaiserzeit. Domitian, 81-96, Aureus (7,45 g), Rom, 88. Av.: Belorbeerte Büste nach rechts sowie Umschrift: "DOMITIANVS - AVGVSTVS". Rev.: Minerva nach links stehend, in der rechten Hand einen Speer haltend sowie Umschrift: "GERMANICVS - COS XIIII". RIC 559, Calicó 830, min. berieben, fast vorzüglich. Sehr selten! Laut Sammlernotiz im September 1965 bei Kress erworben.Nach dem Tod seines Vaters Vespasian im Jahre 79 übernahm Domitians Bruder Titus die Herrschaft, starb allerdings nach lediglich zwei Jahren und bereits zeitgenössisch gab es unbewiesene Gerüchte, Domitian sei hier vielleicht nicht unschuldig gewesen. Daraufhin übernahm Domitian also im September 81 als dritter Kaiser der flavischen Dynastie die Macht. Der obige Aureus, der noch geprägt wurde, als Domitian als Caesar seinem zum Augustus erklärten Bruder in der Erbfolge nachstand, zeigt Domitian zusammen mit der Göttin Spes ("Hoffnung") und symbolisiert daher die Hoffnungen der Flavier auf eine dynastische Herrschaft einerseits sowie jene (unterstellte Hoffnung) des römischen Volks auf eine anhaltende Regierungsstabilität andererseits.
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