Münzen Römische Kaiserzeit. Hadrian für Vibia Sabina, 128-137, Aureus (6,65 g), Rom,...
Münzen Römische Kaiserzeit. Hadrian für Vibia Sabina, 128-137, Aureus (6,65 g), Rom, 128-129. Av.: Drapierte Büste Vibia Sabinas nach rechts, das Haar in elaborierten Schlaufen auf den Kopf gelegt sowie Umschrift: "SABINA AVGVSTA - HADRIANI AVG PP". Rev.: Vesta nach links thronend, in der ausgestreckten rechten Hand ein Palladium haltend, in der linken ein Stabszepter. RIC 2480, Calicó 1420, sehr schön. Sehr selten! Laut Sammlernotiz am 12.11.1964 bei der Frankfurter Münzhandlung E. Button erworben.Während Hadrian seinem alles überstrahlenden Großonkel Trajan als Kaiser nachfolgte und dessen Fußstapfen in politischer Hinsicht hervorragend auszufüllen vermochte, war seine Ehe mit Vibia Sabina hingegen ünglücklich und kinderlos; ein Kind soll Sabina sogar bewusst abgetrieben haben, da sie befürchtete, Kinder von Hadrian müssten unmenschlich werden (u. a. Epitome de Caesaribus 14.8). An ihrer statt wandte Hadrian sich seinem Geliebten Antinoos zu, einem bithynischen Jüngling, der jedoch mit höchstens 20 Jahren im Nil etrank. Sowohl Antinoos als auch Vibia Sabina wurden posthum von Hadrian vergöttlicht (Antinoos evtl. auch nur heroisiert); Vibia Sabina aus Gründen des Standes, Antinoos aus Gründen der Liebe.
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Münzen Römische Kaiserzeit. Hadrian für Vibia Sabina, 128-137, Aureus (6,65 g), Rom, 128-129. Av.: Drapierte Büste Vibia Sabinas nach rechts, das Haar in elaborierten Schlaufen auf den Kopf gelegt sowie Umschrift: "SABINA AVGVSTA - HADRIANI AVG PP". Rev.: Vesta nach links thronend, in der ausgestreckten rechten Hand ein Palladium haltend, in der linken ein Stabszepter. RIC 2480, Calicó 1420, sehr schön. Sehr selten! Laut Sammlernotiz am 12.11.1964 bei der Frankfurter Münzhandlung E. Button erworben.Während Hadrian seinem alles überstrahlenden Großonkel Trajan als Kaiser nachfolgte und dessen Fußstapfen in politischer Hinsicht hervorragend auszufüllen vermochte, war seine Ehe mit Vibia Sabina hingegen ünglücklich und kinderlos; ein Kind soll Sabina sogar bewusst abgetrieben haben, da sie befürchtete, Kinder von Hadrian müssten unmenschlich werden (u. a. Epitome de Caesaribus 14.8). An ihrer statt wandte Hadrian sich seinem Geliebten Antinoos zu, einem bithynischen Jüngling, der jedoch mit höchstens 20 Jahren im Nil etrank. Sowohl Antinoos als auch Vibia Sabina wurden posthum von Hadrian vergöttlicht (Antinoos evtl. auch nur heroisiert); Vibia Sabina aus Gründen des Standes, Antinoos aus Gründen der Liebe.
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