Münzen Römische Kaiserzeit. Titus, 79-81, Aureus (7,23 g), Rom, 79. Av.: Belorbeerte...
Münzen Römische Kaiserzeit. Titus, 79-81, Aureus (7,23 g), Rom, 79. Av.: Belorbeerte Büste nach rechts sowie Umschrift: "IMP TITVS CAES VESPASIAN AVG P M". Rev.: Steinbock nach links über Globus springend sowie Umschrift: "TR P VIIII - IMP XV PP COS VII PP". RIC 36, Calicó 71, gutes sehr schön. Selten! Laut Sammlernotiz im Juli 1964 bei Münzen und Medaillen AG erworben.Nach einem zerstörerischen Bürgerkrieg hatte Titus´ Vater Vespasian im Jahre 69 als vierter Kaiser des sogen. "Vierkaiserjahrs" die Herrschaft übernommen und versuchte von da an, sich als eine Art neuer Augustus zu präsentieren. Tatsächlich knüpfte sein Bauprogramm sogar an Augustus´ berühmte Behauptung an, er habe ein Rom aus Ziegeln vorgefunden und sodann zu einem Rom aus Marmor gemacht. Die Rückseite des hier vorliegenden seltenen Aureus des Vespasiansohns Titus spielt auf diese Art von Propaganda an, indem sie das Portrait des Titus auf der Vorderseite mit der Darstellung eines Steinbocks samt Globus auf der Rückseite kombiniert: Der identische Rückseitentyp war zuvor von Vespasian und davor wiederum von Augustus verwandt worden, um Augustus´ universelle Macht und Autorität zu demonstrieren, besiegelt mit seinem Sternzeichen, dem Steinbock. Die gezielte Assoziation von Titus mit Augustus ist hier eindeutig, berücksichtigt man, dass Vespasian an 17. November geboren wurde und somit sein Sternzeichen Skorpion war; das Sternzeichen des Titus aber war gemäß seiner Geburt am 30. Dezember wiederum in der Tat der Steinbock und fügte sich umso besser in die zuvor von Vespasian beabsichtigte und nun von Titus fortgeführte Propaganda und Anlehnung an Augustus ein.
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Münzen Römische Kaiserzeit. Titus, 79-81, Aureus (7,23 g), Rom, 79. Av.: Belorbeerte Büste nach rechts sowie Umschrift: "IMP TITVS CAES VESPASIAN AVG P M". Rev.: Steinbock nach links über Globus springend sowie Umschrift: "TR P VIIII - IMP XV PP COS VII PP". RIC 36, Calicó 71, gutes sehr schön. Selten! Laut Sammlernotiz im Juli 1964 bei Münzen und Medaillen AG erworben.Nach einem zerstörerischen Bürgerkrieg hatte Titus´ Vater Vespasian im Jahre 69 als vierter Kaiser des sogen. "Vierkaiserjahrs" die Herrschaft übernommen und versuchte von da an, sich als eine Art neuer Augustus zu präsentieren. Tatsächlich knüpfte sein Bauprogramm sogar an Augustus´ berühmte Behauptung an, er habe ein Rom aus Ziegeln vorgefunden und sodann zu einem Rom aus Marmor gemacht. Die Rückseite des hier vorliegenden seltenen Aureus des Vespasiansohns Titus spielt auf diese Art von Propaganda an, indem sie das Portrait des Titus auf der Vorderseite mit der Darstellung eines Steinbocks samt Globus auf der Rückseite kombiniert: Der identische Rückseitentyp war zuvor von Vespasian und davor wiederum von Augustus verwandt worden, um Augustus´ universelle Macht und Autorität zu demonstrieren, besiegelt mit seinem Sternzeichen, dem Steinbock. Die gezielte Assoziation von Titus mit Augustus ist hier eindeutig, berücksichtigt man, dass Vespasian an 17. November geboren wurde und somit sein Sternzeichen Skorpion war; das Sternzeichen des Titus aber war gemäß seiner Geburt am 30. Dezember wiederum in der Tat der Steinbock und fügte sich umso besser in die zuvor von Vespasian beabsichtigte und nun von Titus fortgeführte Propaganda und Anlehnung an Augustus ein.
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