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Anita Rée

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Anita Rée
1885 - 1933

Der heilige Kuss (Kleine Ruhe auf der Flucht, Mutter mit Kind). 1929.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. 70 x 50,5 cm (27,5 x 19,8 in). [AW].

• Besonders gefühlvolle Darstellung von zarter, zurückgenommener Farbigkeit.
• Intime Anlehnung an die italienische Frührenaissance: "Mutter und Kind" ist eines der ältesten und wichtigsten Motive der Kunstgeschichte.
• Zur Entstehungszeit und kurz vor der nationalsozialistischen Machtübernahme befindet sich Anita Rée auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens.
• Neben Max Beckmann ist sie die Leitfigur in der Ausstellung "This is the Modern World" in der Hamburger Kunsthalle (September 2026 bis Mai 2027).
• Seit Entstehung und damit fast 100 Jahren in Familienbesitz der Hamburger Kunstsammlerin und Mäzenin Emmi Ruben (1875–1955).

PROVENIENZ: Sammlung Emmi Ruben, Hamburg (1929).
Seitdem in Familienbesitz.

AUSSTELLUNG: Galerie Flechtheim, Berlin, o.D. (verso mit dem Galerieetikett).
Ich kann mich in so einer Welt nicht mehr zurecht finden. Jüdische Künstler der Hamburgischen Sezession, Altonaer Museum, Norddeutsches Landesmuseum, Hamburg, 18.10.1989-14.1.1990.
Vierhundert Jahre Juden in Hamburg, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg, 8.11.1991-29.3.1992.

LITERATUR: Maike Bruhns (Verf.), Kunsthalle Hamburg (Hrsg.), Anita Rée. Das Werk, München 2018, WVZ-Nr. G140 (m. Farbabb. S. 111).
- -
Maike Bruhns, Anita Rée. Leben und Werk einer Hamburger Malerin 1885-1933, 2. veränd. Aufl. Hamburg 2001, S. 59 (m. Abb. 58).
Thomas Auwärter, Kein Heimatrecht im Reich der Kunst? Anita Rée, eine christliche Künstlerin jüdischer Herkunft, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte, Bd. 126, Heft 2-3, 2015, S. 267-297, S. 285.

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Estimate
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Time, Location
Germany, Munich
Auction House
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Anita Rée
1885 - 1933

Der heilige Kuss (Kleine Ruhe auf der Flucht, Mutter mit Kind). 1929.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. 70 x 50,5 cm (27,5 x 19,8 in). [AW].

• Besonders gefühlvolle Darstellung von zarter, zurückgenommener Farbigkeit.
• Intime Anlehnung an die italienische Frührenaissance: "Mutter und Kind" ist eines der ältesten und wichtigsten Motive der Kunstgeschichte.
• Zur Entstehungszeit und kurz vor der nationalsozialistischen Machtübernahme befindet sich Anita Rée auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens.
• Neben Max Beckmann ist sie die Leitfigur in der Ausstellung "This is the Modern World" in der Hamburger Kunsthalle (September 2026 bis Mai 2027).
• Seit Entstehung und damit fast 100 Jahren in Familienbesitz der Hamburger Kunstsammlerin und Mäzenin Emmi Ruben (1875–1955).

PROVENIENZ: Sammlung Emmi Ruben, Hamburg (1929).
Seitdem in Familienbesitz.

AUSSTELLUNG: Galerie Flechtheim, Berlin, o.D. (verso mit dem Galerieetikett).
Ich kann mich in so einer Welt nicht mehr zurecht finden. Jüdische Künstler der Hamburgischen Sezession, Altonaer Museum, Norddeutsches Landesmuseum, Hamburg, 18.10.1989-14.1.1990.
Vierhundert Jahre Juden in Hamburg, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg, 8.11.1991-29.3.1992.

LITERATUR: Maike Bruhns (Verf.), Kunsthalle Hamburg (Hrsg.), Anita Rée. Das Werk, München 2018, WVZ-Nr. G140 (m. Farbabb. S. 111).
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Maike Bruhns, Anita Rée. Leben und Werk einer Hamburger Malerin 1885-1933, 2. veränd. Aufl. Hamburg 2001, S. 59 (m. Abb. 58).
Thomas Auwärter, Kein Heimatrecht im Reich der Kunst? Anita Rée, eine christliche Künstlerin jüdischer Herkunft, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte, Bd. 126, Heft 2-3, 2015, S. 267-297, S. 285.

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