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Anton Mahringer*

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Anton Mahringer* (Neuhausen auf den Fildern 1902 - 1974 Villach)
Dobratschlandschaft, 1972
Mischtechnik/Papier 28,5 x 38,7 cm
signiert Anton Mahringer, datiert 72
abgebidet in Frodl/Brandstätter, Werkverzeichnis Mahringer, 2004, S. 387, Nr. 1348

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1600 - 2600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1600

Anton Mahringer* (Neuhausen auf den Fildern 1902 - 1974 Villach)
Dobratsch landscape, 1972
watercolor and charcoal/paper 28,5 x 38,7 cm
signed Anton Mahringer, dated 72
depicted in Frodl/Brandstätter, catalogue raisonné Mahringer, 2004, p. 387, nr. 1348

Der deutsch-österreichische Maler Anton Mahringer ist insbesondere für seine Landschaftsaquarelle bekannt ist. Neben Sebastian Isepp, Anton Kolig und Franz Wiegele zählt Mahringer zum Nötscher Kreis. Erste künstlerische Erfahrungen machte er in Malkursen an der Fachschule für Goldschmiede in Schwäbisch Gmünd. 1924 wurde er an die Stuttgarter Kunstgewerbeschule aufgenommen. Parallel besuchte er den Abendakt der Stuttgarter Akademie, um sich für die Aufnahmeprüfung an der Akademie vorzubereiten. Ein Jahr später wurde er dort Schüler der Zeichenklasse unter Arnold Waldschmidt. Anlässlich einer Sommerexkursion der Akademie kam Mahringer im 1925 erstmals nach Tirol An der die Internationalen Kunstausstellung in Dresden 1926 beeindruckten ihn aor allem Max Slevogt und die deutschen Expressionisten beeindruckten. Eine Auszeichnung an der Akademie ermöglichte Mahringer eine ausgedehnte Italienreise Hier studierte er die Meister des Quattro- und Cinquecento und stellte Forschungen über Leonardo da Vinci und Luca Signorelli an. In Stuttgart wurde er erster Student in der Malklasse von Anton Kolig. Im Rahmen einer Exkursion von Koligs Klasse besuchte Mahringer erstmals Nötsch und lernte dort Franz Wiegele kennen; Mahringer malte erste Landschaften. Ab 1929 arbeitete Mahringer mit anderen Kolig-Schülern an der Ausgestaltung des Landhauses Klagenfurt mit; er lernte in dieser Zeit den Landeskonservator Otto Demus kennen sowie den Schriftsteller Max Priker, Chefredakteur Heinz Paller, den Kunsthistoriker Walter Frodl und den Dichter Andreas Fischer, Mahringers spätere Frau Regina Peschges und Hans Gassebner. In Rom lernte er 1931 François-Albert Viallet und die deutschen Maler Werner Gilles und Karl Kluth kennen. Es folgten Ausstellungsbeteiligungen im Kärntner Kunstverein und in der Wiener Secession. Carl Moll soll begeistert von Mahringers Beiträgen gewesen sein. Während des Zweiten Weltkrieges war er Hauptschullehrer in Hermagor. Er machte die Bekanntschaft des Malers Anton Steinhart und des Kunsthändlers Friedrich Welz. Nach Wiegeles Tod bei einem Bombenangriff übernahm Mahringer Wiegeles Atelierhaus im Kesselwald. Nach dem Krieg stellte Mahringer u. a. auf Initiative des Wiener Kulturstadtrats Viktor Matejka in der Galerie Würthle aus. Von ihm erhielt er auch den Auftrag, ein Porträt von Anton Kolig zu malen. Mahringer entwiclete eine rege internationale Ausstellungstätigkeit. Für die Österreichische Botschaft in Ottawa malte er fünf Landschaftsbilder. Bei den Wiener Festwochen 1957 erhielt Anton Mahringer gemeinsam mit Ludwig Heinrich Jungnickel eine umfangreiche Personale im Künstlerhaus Wien. 1964 erhielt Anton Mahringer von den Österreichischen Draukraftwerken den Auftrag zu einem großen Wandmosaik. Weiterführende Künstler und Begriffe: Nötscher Kreis, Anton Kolig, Franz Wiegele, Arnold Waldschmidt

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

The German-Austrian painter Anton Mahringer is particularly known for his landscape watercolors. Alongside Sebastian Isepp, Anton Kolig and Franz Wiegele, Mahringer is part of the Nötscher circle. He gained his first artistic experiences in painting courses at the goldsmiths' college in Schwäbisch Gmünd. In 1924 he was admitted to the Stuttgart School of Applied Arts. At the same time, he attended the evening act at the Stuttgart Academy in order to prepare for the entrance examination at the academy. A year later he became a student there in the drawing class under Arnold Waldschmidt. On the occasion of a summer excursion by the Academy, Mahringer came to Tyrol for the first time in 1925. At the International Art Exhibition in Dresden in 1926, he was particularly impressed by Max Slevogt and the German Expressionists. An award at the academy enabled Mahringer to travel extensively to Italy. Here he studied the masters of the Quattro and Cinquecento and conducted research on Leonardo da Vinci and Luca Signorelli. In Stuttgart he became the first student in Anton Kolig's painting class. As part of an excursion by Kolig's class, Mahringer visited Nötsch for the first time and met Franz Wiegele there; Mahringer painted his first landscapes. From 1929 Mahringer worked with other Kolig students on the design of the Klagenfurt country house; During this time he met the state curator Otto Demus as well as the writer Max Priker, editor-in-chief Heinz Paller, the art historian Walter Frodl and the poet Andreas Fischer, Mahringer's future wife Regina Peschges and Hans Gassebner. In Rome in 1931 he met François-Albert Viallet and the German painters Werner Gilles and Karl Kluth. This was followed by participation in exhibitions at the Kärntner Kunstverein and the Vienna Secession. Carl Moll is said to have been enthusiastic about Mahringer's contributions. During the Second World War he was a secondary school teacher in Hermagor. He met the painter Anton Steinhart and the art dealer Friedrich Welz. After Wiegele's death in a bomb attack, Mahringer took over Wiegele's studio house in the Kesselwald. After the war, Mahringer, among other things, on the initiative of Vienna City Councilor for Culture Viktor Matejka in the Würthle Gallery. He also received the commission to paint a portrait of Anton Kolig. Mahringer developed a lively international exhibition activity. He painted five landscape paintings for the Austrian Embassy in Ottawa. At the Vienna Festival in 1957, Anton Mahringer, together with Ludwig Heinrich Jungnickel, received an extensive exhibition at the Künstlerhaus Vienna. In 1964, Anton Mahringer received an order from the Österreichische Draukraftwerke (Austrian Drau power plants) to create a large wall mosaic. Further artists and styles: Nötscher Kreis, Anton Kolig, Franz Wiegele, Arnold Waldschmidt

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Austria, Vienna
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Anton Mahringer* (Neuhausen auf den Fildern 1902 - 1974 Villach)
Dobratschlandschaft, 1972
Mischtechnik/Papier 28,5 x 38,7 cm
signiert Anton Mahringer, datiert 72
abgebidet in Frodl/Brandstätter, Werkverzeichnis Mahringer, 2004, S. 387, Nr. 1348

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1600 - 2600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1600

Anton Mahringer* (Neuhausen auf den Fildern 1902 - 1974 Villach)
Dobratsch landscape, 1972
watercolor and charcoal/paper 28,5 x 38,7 cm
signed Anton Mahringer, dated 72
depicted in Frodl/Brandstätter, catalogue raisonné Mahringer, 2004, p. 387, nr. 1348

Der deutsch-österreichische Maler Anton Mahringer ist insbesondere für seine Landschaftsaquarelle bekannt ist. Neben Sebastian Isepp, Anton Kolig und Franz Wiegele zählt Mahringer zum Nötscher Kreis. Erste künstlerische Erfahrungen machte er in Malkursen an der Fachschule für Goldschmiede in Schwäbisch Gmünd. 1924 wurde er an die Stuttgarter Kunstgewerbeschule aufgenommen. Parallel besuchte er den Abendakt der Stuttgarter Akademie, um sich für die Aufnahmeprüfung an der Akademie vorzubereiten. Ein Jahr später wurde er dort Schüler der Zeichenklasse unter Arnold Waldschmidt. Anlässlich einer Sommerexkursion der Akademie kam Mahringer im 1925 erstmals nach Tirol An der die Internationalen Kunstausstellung in Dresden 1926 beeindruckten ihn aor allem Max Slevogt und die deutschen Expressionisten beeindruckten. Eine Auszeichnung an der Akademie ermöglichte Mahringer eine ausgedehnte Italienreise Hier studierte er die Meister des Quattro- und Cinquecento und stellte Forschungen über Leonardo da Vinci und Luca Signorelli an. In Stuttgart wurde er erster Student in der Malklasse von Anton Kolig. Im Rahmen einer Exkursion von Koligs Klasse besuchte Mahringer erstmals Nötsch und lernte dort Franz Wiegele kennen; Mahringer malte erste Landschaften. Ab 1929 arbeitete Mahringer mit anderen Kolig-Schülern an der Ausgestaltung des Landhauses Klagenfurt mit; er lernte in dieser Zeit den Landeskonservator Otto Demus kennen sowie den Schriftsteller Max Priker, Chefredakteur Heinz Paller, den Kunsthistoriker Walter Frodl und den Dichter Andreas Fischer, Mahringers spätere Frau Regina Peschges und Hans Gassebner. In Rom lernte er 1931 François-Albert Viallet und die deutschen Maler Werner Gilles und Karl Kluth kennen. Es folgten Ausstellungsbeteiligungen im Kärntner Kunstverein und in der Wiener Secession. Carl Moll soll begeistert von Mahringers Beiträgen gewesen sein. Während des Zweiten Weltkrieges war er Hauptschullehrer in Hermagor. Er machte die Bekanntschaft des Malers Anton Steinhart und des Kunsthändlers Friedrich Welz. Nach Wiegeles Tod bei einem Bombenangriff übernahm Mahringer Wiegeles Atelierhaus im Kesselwald. Nach dem Krieg stellte Mahringer u. a. auf Initiative des Wiener Kulturstadtrats Viktor Matejka in der Galerie Würthle aus. Von ihm erhielt er auch den Auftrag, ein Porträt von Anton Kolig zu malen. Mahringer entwiclete eine rege internationale Ausstellungstätigkeit. Für die Österreichische Botschaft in Ottawa malte er fünf Landschaftsbilder. Bei den Wiener Festwochen 1957 erhielt Anton Mahringer gemeinsam mit Ludwig Heinrich Jungnickel eine umfangreiche Personale im Künstlerhaus Wien. 1964 erhielt Anton Mahringer von den Österreichischen Draukraftwerken den Auftrag zu einem großen Wandmosaik. Weiterführende Künstler und Begriffe: Nötscher Kreis, Anton Kolig, Franz Wiegele, Arnold Waldschmidt

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

The German-Austrian painter Anton Mahringer is particularly known for his landscape watercolors. Alongside Sebastian Isepp, Anton Kolig and Franz Wiegele, Mahringer is part of the Nötscher circle. He gained his first artistic experiences in painting courses at the goldsmiths' college in Schwäbisch Gmünd. In 1924 he was admitted to the Stuttgart School of Applied Arts. At the same time, he attended the evening act at the Stuttgart Academy in order to prepare for the entrance examination at the academy. A year later he became a student there in the drawing class under Arnold Waldschmidt. On the occasion of a summer excursion by the Academy, Mahringer came to Tyrol for the first time in 1925. At the International Art Exhibition in Dresden in 1926, he was particularly impressed by Max Slevogt and the German Expressionists. An award at the academy enabled Mahringer to travel extensively to Italy. Here he studied the masters of the Quattro and Cinquecento and conducted research on Leonardo da Vinci and Luca Signorelli. In Stuttgart he became the first student in Anton Kolig's painting class. As part of an excursion by Kolig's class, Mahringer visited Nötsch for the first time and met Franz Wiegele there; Mahringer painted his first landscapes. From 1929 Mahringer worked with other Kolig students on the design of the Klagenfurt country house; During this time he met the state curator Otto Demus as well as the writer Max Priker, editor-in-chief Heinz Paller, the art historian Walter Frodl and the poet Andreas Fischer, Mahringer's future wife Regina Peschges and Hans Gassebner. In Rome in 1931 he met François-Albert Viallet and the German painters Werner Gilles and Karl Kluth. This was followed by participation in exhibitions at the Kärntner Kunstverein and the Vienna Secession. Carl Moll is said to have been enthusiastic about Mahringer's contributions. During the Second World War he was a secondary school teacher in Hermagor. He met the painter Anton Steinhart and the art dealer Friedrich Welz. After Wiegele's death in a bomb attack, Mahringer took over Wiegele's studio house in the Kesselwald. After the war, Mahringer, among other things, on the initiative of Vienna City Councilor for Culture Viktor Matejka in the Würthle Gallery. He also received the commission to paint a portrait of Anton Kolig. Mahringer developed a lively international exhibition activity. He painted five landscape paintings for the Austrian Embassy in Ottawa. At the Vienna Festival in 1957, Anton Mahringer, together with Ludwig Heinrich Jungnickel, received an extensive exhibition at the Künstlerhaus Vienna. In 1964, Anton Mahringer received an order from the Österreichische Draukraftwerke (Austrian Drau power plants) to create a large wall mosaic. Further artists and styles: Nötscher Kreis, Anton Kolig, Franz Wiegele, Arnold Waldschmidt

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Austria, Vienna
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