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August X. K. Ritter v. Pettenkofen: Das Stelldichein

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August Xaver Karl Ritter v. Pettenkofen, Wien 1822 - 1889 Wien

August X. K. Ritter v. Pettenkofen
Das Stelldichein
1854
Öl auf Leinwand; gerahmt
34 x 49 cm
Signiert und datiert links unten: A. Pettenkofen / (18)54;
rückseitig Etikett: No 1166;
rückseitig Ausfuhrstempel: Von der Zentralstelle für Denkmalschutz zur Ausfuhr freigegeben
Sammlung Jacob de Vos Jacobsz. (1803-1878), Amsterdam;
Nachlassauktion Jacob de Vos Jacobsz., C. F. Roos & C. F. Roos Jr., u.a., Amsterdam, 22.3.1883, Nr. 94 (SW-Abb.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 29.10.1918, Nr. 80 (SW-Abb.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 17.4.1923, Nr. 165 (SW-Abb.);
Privatbesitz, USA;
Freeman’s Auction House, Philadelphia, 2.10.2019, Nr. 478;
Privatbesitz, Wien
Arpad Weixlgärtner, August Pettenkofen, Bd. II, Wien 1916, S. 358, WV-Nr. 126
August von Pettenkofen wurde 1822 in Wien geboren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er von 1834 bis 1840 an der Wiener Akademie unter Leopold Kupelwieser. Nach seiner Akademiezeit unternahm er zahlreiche Studienreisen u.a. nach Italien und Frankreich, wo er die Werke der Landschaftsmaler der Schule von Barbizon kennenlernte. Von größter Bedeutung sollte für ihn jedoch Ungarn werden. Dorthin reiste er ab 1851 immer wieder. Der kleine Ort Szolnok an der Theiß wurde in den folgenden Jahren vor allem in den Sommermonaten zu seinem Hauptaufenthaltsort. Die besonderen Lichtverhältnisse der ungarischen Tiefebene faszinierten nicht nur Pettenkofen. Seinem Beispiel folgend, zog es befreundete Künstler, u.a. Tina Blau, Theodor von Hörmann und Johann Gualbert Raffalt nach Szolnok, wo sich eine Künstlerkolonie bildete, deren Mitglieder sich schon sehr früh der Freilichtmalerei verschrieben haben. Das flirrende Sonnenlicht, der Dunst der Ebene sowie die Dörfer und deren Bewohner waren ihre bevorzugten Themen.

Auch vorliegendes Werk zeigt ein pittoreskes Sujet aus Ungarn, ein verliebtes Paar bei einem "Stelldichein". Pettenkofen malte davon mehrere Versionen (Vgl. Weixlgärtner, Bd.I, S. 114 und Tafel XIX). In einer Version küssen sich die Liebenden stehend über den Zaun hinweg, in einer anderen Version führen sie ein vertrautes Gespräch. Die Geschichte ist eine einfache und über Jahrhunderte hinweg bekannte: eine junge Liebe, die über alle Hindernisse hinweg zusammenfindet. Hier lassen sich die Liebenden nicht vom Zaun aufhalten und der junge Mann auf seinem Esel erhascht einen Kuss seiner Geliebten auf der anderen Seite des umzäunten Dorfs. In einer Bleistiftstudie (Lot 639) hält Pettenkofen mit sicheren Linien und weichen Schattierungen den das Paar trennenden Zaun fest. Diese zarte Skizze dokumentiert die Arbeitsweise des Künstlers auf eindrucksvolle Weise. Detailreich konzipierte er seine Vorstudien, die dann den Ölgemälden als Grundlage dienten. (MLS)

Differenzbesteuert (30% im Aufgeld ist eine 20%ige Umsatzsteuer enthalten) / Differential Taxation (30% including 20% sales tax)

Zusätze zu unserer Geschäftsordnung
August Xaver Karl Ritter v. Pettenkofen, Wien 1822 - 1889 Wien

August X. K. Ritter v. Pettenkofen
The Rendezvous
1854
oil on canvas; framed
34 x 49 cm
signed and dated on the lower left: A. Pettenkofen / (18)54;
label on the reverse: No 1166;
export stamp on the reverse : Von der Zentralstelle für Denkmalschutz zur Ausfuhr freigegeben
collection Jacob de Vos Jacobsz. (1803-1878), Amsterdam;
estate auction Jacob de Vos Jacobsz., C. F. Roos & C. F. Roos Jr., et al., Amsterdam, 22.3.1883, no. 94 (b./w.-illus.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 29.10.1918, no. 80 (b./w.-illus.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 17.4.1923, no. 165 (b./w.-illus.);
private property, USA;
Freeman’s Auction House, Philadelphia, 2.10.2019, no. 478;
private property, Vienna
Arpad Weixlgärtner, August Pettenkofen, vol. II, Vienna 1916, p. 358, cat.-no. 126

Differenzbesteuert (30% im Aufgeld ist eine 20%ige Umsatzsteuer enthalten) / Differential Taxation (30% including 20% sales tax)

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11 Nov 2026
Austria, Vienna

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August Xaver Karl Ritter v. Pettenkofen, Wien 1822 - 1889 Wien

August X. K. Ritter v. Pettenkofen
Das Stelldichein
1854
Öl auf Leinwand; gerahmt
34 x 49 cm
Signiert und datiert links unten: A. Pettenkofen / (18)54;
rückseitig Etikett: No 1166;
rückseitig Ausfuhrstempel: Von der Zentralstelle für Denkmalschutz zur Ausfuhr freigegeben
Sammlung Jacob de Vos Jacobsz. (1803-1878), Amsterdam;
Nachlassauktion Jacob de Vos Jacobsz., C. F. Roos & C. F. Roos Jr., u.a., Amsterdam, 22.3.1883, Nr. 94 (SW-Abb.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 29.10.1918, Nr. 80 (SW-Abb.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 17.4.1923, Nr. 165 (SW-Abb.);
Privatbesitz, USA;
Freeman’s Auction House, Philadelphia, 2.10.2019, Nr. 478;
Privatbesitz, Wien
Arpad Weixlgärtner, August Pettenkofen, Bd. II, Wien 1916, S. 358, WV-Nr. 126
August von Pettenkofen wurde 1822 in Wien geboren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er von 1834 bis 1840 an der Wiener Akademie unter Leopold Kupelwieser. Nach seiner Akademiezeit unternahm er zahlreiche Studienreisen u.a. nach Italien und Frankreich, wo er die Werke der Landschaftsmaler der Schule von Barbizon kennenlernte. Von größter Bedeutung sollte für ihn jedoch Ungarn werden. Dorthin reiste er ab 1851 immer wieder. Der kleine Ort Szolnok an der Theiß wurde in den folgenden Jahren vor allem in den Sommermonaten zu seinem Hauptaufenthaltsort. Die besonderen Lichtverhältnisse der ungarischen Tiefebene faszinierten nicht nur Pettenkofen. Seinem Beispiel folgend, zog es befreundete Künstler, u.a. Tina Blau, Theodor von Hörmann und Johann Gualbert Raffalt nach Szolnok, wo sich eine Künstlerkolonie bildete, deren Mitglieder sich schon sehr früh der Freilichtmalerei verschrieben haben. Das flirrende Sonnenlicht, der Dunst der Ebene sowie die Dörfer und deren Bewohner waren ihre bevorzugten Themen.

Auch vorliegendes Werk zeigt ein pittoreskes Sujet aus Ungarn, ein verliebtes Paar bei einem "Stelldichein". Pettenkofen malte davon mehrere Versionen (Vgl. Weixlgärtner, Bd.I, S. 114 und Tafel XIX). In einer Version küssen sich die Liebenden stehend über den Zaun hinweg, in einer anderen Version führen sie ein vertrautes Gespräch. Die Geschichte ist eine einfache und über Jahrhunderte hinweg bekannte: eine junge Liebe, die über alle Hindernisse hinweg zusammenfindet. Hier lassen sich die Liebenden nicht vom Zaun aufhalten und der junge Mann auf seinem Esel erhascht einen Kuss seiner Geliebten auf der anderen Seite des umzäunten Dorfs. In einer Bleistiftstudie (Lot 639) hält Pettenkofen mit sicheren Linien und weichen Schattierungen den das Paar trennenden Zaun fest. Diese zarte Skizze dokumentiert die Arbeitsweise des Künstlers auf eindrucksvolle Weise. Detailreich konzipierte er seine Vorstudien, die dann den Ölgemälden als Grundlage dienten. (MLS)

Differenzbesteuert (30% im Aufgeld ist eine 20%ige Umsatzsteuer enthalten) / Differential Taxation (30% including 20% sales tax)

Zusätze zu unserer Geschäftsordnung
August Xaver Karl Ritter v. Pettenkofen, Wien 1822 - 1889 Wien

August X. K. Ritter v. Pettenkofen
The Rendezvous
1854
oil on canvas; framed
34 x 49 cm
signed and dated on the lower left: A. Pettenkofen / (18)54;
label on the reverse: No 1166;
export stamp on the reverse : Von der Zentralstelle für Denkmalschutz zur Ausfuhr freigegeben
collection Jacob de Vos Jacobsz. (1803-1878), Amsterdam;
estate auction Jacob de Vos Jacobsz., C. F. Roos & C. F. Roos Jr., et al., Amsterdam, 22.3.1883, no. 94 (b./w.-illus.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 29.10.1918, no. 80 (b./w.-illus.);
Frederik Muller & Cie., Amsterdam, 17.4.1923, no. 165 (b./w.-illus.);
private property, USA;
Freeman’s Auction House, Philadelphia, 2.10.2019, no. 478;
private property, Vienna
Arpad Weixlgärtner, August Pettenkofen, vol. II, Vienna 1916, p. 358, cat.-no. 126

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