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LOT 4002

BERN

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BERN -

Ostermontagszug des Äusseren Standes von Bern. Aus 12 Papierstreifen zusammengesetzte Gesamtschau. Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, teils mit Eiweisshöhung.
O.O., um 1790. 21,5 × 401 cm. Gerollt.

Prachtvolles Panorama der Berner Traditionsveranstaltung, unterteilt in 30 Gruppen (meist Paare) sowie vier Einzelfiguren, sämtlich im historischen Kostüm. Den Auftakt machen der Standesfourier und die Uri- oder Hurispiegel genannte Verspottung weiblicher Modetorheiten, gefolgt von Bär, Wilhem Tell und den drei Eidgenossen. Nach ihnen marschieren zwölf Personifizierungen der Kantone mit ihren Fahnen, die Harnischmänner, Standesmusiker, -läufer und -weibel. Den Beschluss bildet eine Auswahl der Standesmitglieder in sieben Paaren, einheitlich streng gekleidet, aber mit Blumensträussen geschmückt. Nach Wäber, Die Veranstaltungen des Äusseren Standes im 18. Jahrhundert (in: Berner Heimatbücher 129, 1982) sind zehn Original-Darstellungen des Umzuges bekannt, drei von Künstlerhand und sieben wie vorliegend der Volkskunst zuzurechnen (S. 56 und FN 5, S. 92). - Dünnes, aber festes Vélinpapier, streckenweise etwas knitterig und schwach braunfleckig, am ersten und letzten Streifen stärker. Sehr gute, farbfrische Gesamterhaltung. - Provenienz: Verso zu Beginn alter Besitzvermerk "von Tavel von Frutigen" (der Oberamtmann von Frutigen Emanuel Rudolf von Tavel, 1788-1840, oder sein Sohn, der Frutiger Topograph Franz Emanuel, 1829-88). - Schweizer Privatbesitz.

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Switzerland, Zurich
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Ostermontagszug des Äusseren Standes von Bern. Aus 12 Papierstreifen zusammengesetzte Gesamtschau. Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, teils mit Eiweisshöhung.
O.O., um 1790. 21,5 × 401 cm. Gerollt.

Prachtvolles Panorama der Berner Traditionsveranstaltung, unterteilt in 30 Gruppen (meist Paare) sowie vier Einzelfiguren, sämtlich im historischen Kostüm. Den Auftakt machen der Standesfourier und die Uri- oder Hurispiegel genannte Verspottung weiblicher Modetorheiten, gefolgt von Bär, Wilhem Tell und den drei Eidgenossen. Nach ihnen marschieren zwölf Personifizierungen der Kantone mit ihren Fahnen, die Harnischmänner, Standesmusiker, -läufer und -weibel. Den Beschluss bildet eine Auswahl der Standesmitglieder in sieben Paaren, einheitlich streng gekleidet, aber mit Blumensträussen geschmückt. Nach Wäber, Die Veranstaltungen des Äusseren Standes im 18. Jahrhundert (in: Berner Heimatbücher 129, 1982) sind zehn Original-Darstellungen des Umzuges bekannt, drei von Künstlerhand und sieben wie vorliegend der Volkskunst zuzurechnen (S. 56 und FN 5, S. 92). - Dünnes, aber festes Vélinpapier, streckenweise etwas knitterig und schwach braunfleckig, am ersten und letzten Streifen stärker. Sehr gute, farbfrische Gesamterhaltung. - Provenienz: Verso zu Beginn alter Besitzvermerk "von Tavel von Frutigen" (der Oberamtmann von Frutigen Emanuel Rudolf von Tavel, 1788-1840, oder sein Sohn, der Frutiger Topograph Franz Emanuel, 1829-88). - Schweizer Privatbesitz.

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