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Barock-Spiegel

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Schweden, 1. Hälfte 18. Jhdt. und später, in der Art von Burchard Precht
69 x 46 cm
Spiegelglas, vergoldete Bleimontierungen und geschnitztes Holz. Die rechteckige Platte in einem verspiegelten Rahmen, verziert mit Blattwerk und Rillen, gekrönt von einem passend geschnitzten, späteren Aufsatz. Restauriert, 1 Glas beschädigt.
Aus einer niederländischen Sammlung
Precht (1651-1738) war ein Bildhauer und Tischler aus Bremen, der in Hamburg bei seinem Bruder Christian Precht (1635-1694) eine Lehre absolvierte. Er gründete seine Werkstatt in Schweden, wo er 1674 eintraf, um an den Arbeiten am Schloss Drottningholm mitzuwirken, und wurde 1682 zum Hofbildhauer ernannt.
Die Form skandinavischer Spiegel und die Verwendung von Perlenbordüren spiegeln seine Vorliebe für Frankreich wieder, das er 1687-1688 zusammen mit dem Hofarchitekten Nicodemus Tessin besuchte. Darüber hinaus sind das charakteristische Erscheinungsbild dieses Giebelstyps mit seinen doppelten C-förmigen Voluten und Obstkörben sowie die Verwendung von vergoldetem Metall typisch für sein Werk.
Ein ähnlicher Spiegel befindet sich in der ehemaligen Wrightsman-Sammlung, abgebildet in: F.J.B. Watson, The Wrightsman Collection, Band II, New York, 1966, Nr. 209, Tafel 395, sowie ein Spiegel, abgebildet in: S. Roche, Mirror, New York, 1985, Tafel VII

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Estimate
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Time, Location
Germany, Stuttgart
Auction House
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Schweden, 1. Hälfte 18. Jhdt. und später, in der Art von Burchard Precht
69 x 46 cm
Spiegelglas, vergoldete Bleimontierungen und geschnitztes Holz. Die rechteckige Platte in einem verspiegelten Rahmen, verziert mit Blattwerk und Rillen, gekrönt von einem passend geschnitzten, späteren Aufsatz. Restauriert, 1 Glas beschädigt.
Aus einer niederländischen Sammlung
Precht (1651-1738) war ein Bildhauer und Tischler aus Bremen, der in Hamburg bei seinem Bruder Christian Precht (1635-1694) eine Lehre absolvierte. Er gründete seine Werkstatt in Schweden, wo er 1674 eintraf, um an den Arbeiten am Schloss Drottningholm mitzuwirken, und wurde 1682 zum Hofbildhauer ernannt.
Die Form skandinavischer Spiegel und die Verwendung von Perlenbordüren spiegeln seine Vorliebe für Frankreich wieder, das er 1687-1688 zusammen mit dem Hofarchitekten Nicodemus Tessin besuchte. Darüber hinaus sind das charakteristische Erscheinungsbild dieses Giebelstyps mit seinen doppelten C-förmigen Voluten und Obstkörben sowie die Verwendung von vergoldetem Metall typisch für sein Werk.
Ein ähnlicher Spiegel befindet sich in der ehemaligen Wrightsman-Sammlung, abgebildet in: F.J.B. Watson, The Wrightsman Collection, Band II, New York, 1966, Nr. 209, Tafel 395, sowie ein Spiegel, abgebildet in: S. Roche, Mirror, New York, 1985, Tafel VII

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