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Eduard Angeli*

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Eduard Angeli* (geboren 1942 in Wien)
Palme, 1983
Mischtechnik/Papier 23 x 30,5 cm
signiert Angeli, datiert 83

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800

Eduard Angeli* (born 1942 in Vienna)
Palm, 1983
mixed media/paper 23 x 30,5 cm
signed Angeli, dated 83

Eduard Angeli ist ein österreichischer Künstler. Angeli studierte von 1960 bis 1965 Malerei und Kunsterziehung bei Robin Christian Andersen an der Akademie der bilddenden Künste in Wien. 1965 übersiedelte er nach Istanbul, wo er 1967 eine Gastprofessur für Malerei an der Staatsakademie annahm. Angeli konzentrierte sich auf historische Malerei zur türkischen Geschichte, bezog sich auf literarische Quellen und blieb in seinen Bildern weitgehend ungegenständlich. Vorwiegend arbeitete er auf Papier in Kunstharz, Tempera, Kohle, Graphit und Aquarell. Später experimentierte Angeli mit verschiedenen Techniken, wählte präzise Titel für seine Bilder und schob Bildteile kulissenartig ins Bildfeld. 1971 kehrte er mit seiner Frau, der Malerin Aylin Tektas, und den gemeinsamen Kindern nach Wien zurück. In den folgenden Jahren entstanden hauptsächlich Arbeiten mit Kohle auf Papier und Acryl auf Leinwand. Ab 1974 arbeitete Angeli an monumentalen Kompositionen, Mitte bis Ende der 1970er Jahre setzte er sich mit der Materialität und der malerischen Behandlung von Oberflächen auseinander. Ab 1980 gewann die Stofflichkeit der Bildgegenstände an Bedeutung. Angeli nahm mehr Abstand von kahlen Bildräumen und widmete sich dem Naturerlebnis. Es entstanden Gartenbilder, das Thema "Wasser" taucht immer wieder auf. Ab 1984 entwickelte Angeli neue geometrische Prinzipien. Horizontale und vertikale Balken und Stangen wurden zum tragenden Gerüst der Bildfläche. Die Farbigkeit wurde zurückhaltender. In den 1990er und 2000er Jahren entstanden die sogenannten Nachtbilder, die den Gegensatz einer begrenzten Lichtquelle zu einem übermächtigen Dunkel zeigen. Anfang 2000 arbeitete der Künstler an einer Reihe von sogenannten Bühnen-Bildern, Raumsituationen aus zarten rechteckigen Konstruktionen oder bühnenartigen Vorder- und Hintergrundflächen. Seit 2001 wohnt Angeli auch in der Nähe von Venedig. Eduard Angeli hat im Museum der Stadt Wien, im Museum des 20. Jahrhunderts, im Rupertinum Salzburg und im Ausland ausgestellt. Weiterführende Künstler und Begriffe: Richard Gerstl, Max Domenig, Robin Christian Andersen, Hans Knesl, Heinz Leinfellner, Rudolf Hausner, Joannis Avramidis, Maximilian Melcher, Alfred Hrdlicka, Friedensreich Hundertwasser, Arik Brauer, Wolfgang Hollegha, Anton Lehmden, Josef Mikl, Ernst Fuchs, Armin Pramstaller, Cornelius Kolig, Meina Schellander, Franz West, Gottfried Helnwein, Manfred Deix, Heimo Zobernig, Gunter Damisch, Daniel Richter, Monica Bonvicini, dorit Margreiter, Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Eduard Angeli is an Austrian artist. Angeli studied painting and art education under Robin Christian Andersen at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1960 to 1965. In 1965, he moved to Istanbul, where he accepted a visiting professorship in painting at the State Academy in 1967. Angeli concentrated on historical paintings of Turkish history, drawing on literary sources, and remained largely non-representational in his paintings. He worked primarily on paper in synthetic resin, tempera, charcoal, graphite, and watercolor. Later, Angeli experimented with various techniques, choosing precise titles for his paintings and inserting elements into the picture field like backdrops. In 1971, he returned to Vienna with his wife, the painter Aylin Tektas, and their children. In the following years, he primarily created works in charcoal on paper and acrylic on canvas. From 1974, Angeli worked on monumental compositions; in the mid- to late 1970s, he explored materiality and the painterly treatment of surfaces. From 1980 onwards, the materiality of the pictorial objects gained in importance. Angeli distanced himself from bare pictorial spaces and devoted himself to the experience of nature. He created garden paintings, and the theme of "water" recurred repeatedly. From 1984 onwards, Angeli developed new geometric principles. Horizontal and vertical beams and poles became the supporting framework of the picture plane. The colour scheme became more restrained. In the 1990s and 2000s, he created his so-called "Nachtbilder" (night pictures) which depict the contrast between a limited light source and an overwhelming darkness. In early 2000, the artist worked on a series of so-called "Bühnen-Bilder" (stage pictures), spatial situations consisting of delicate rectangular constructions or stage-like foreground and background surfaces. Since 2001, Angeli has also lived near Venice. Eduard Angeli has exhibited at the Museum of the City of Vienna, the Museum of the 20th Century, the Rupertinum Salzburg, and abroad. Weiterführende Künstler und Begriffe: Richard Gerstl, Max Domenig, Robin Christian Andersen, Egon Schiele, Paul Kassecker, Hans Knesl, Heinz Leinfellner, Rudolf Hausner, Joannis Avramidis, Maximilian Melcher, Alfred Hrdlicka, Friedensreich Hundertwasser, Arik Brauer, Wolfgang Hollegha, Anton Lehmden, Josef Mikl, Ernst Fuchs, Armin Pramstaller, Cornelius Kolig, Meina Schellander, Franz West, Gottfried Helnwein, Manfred Deix, Heimo Zobernig, Gunter Damisch, Daniel Richter, Monica Bonvicini, dorit Margreiter, Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Time, Location
Austria, Vienna
Auction House
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Eduard Angeli* (geboren 1942 in Wien)
Palme, 1983
Mischtechnik/Papier 23 x 30,5 cm
signiert Angeli, datiert 83

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800

Eduard Angeli* (born 1942 in Vienna)
Palm, 1983
mixed media/paper 23 x 30,5 cm
signed Angeli, dated 83

Eduard Angeli ist ein österreichischer Künstler. Angeli studierte von 1960 bis 1965 Malerei und Kunsterziehung bei Robin Christian Andersen an der Akademie der bilddenden Künste in Wien. 1965 übersiedelte er nach Istanbul, wo er 1967 eine Gastprofessur für Malerei an der Staatsakademie annahm. Angeli konzentrierte sich auf historische Malerei zur türkischen Geschichte, bezog sich auf literarische Quellen und blieb in seinen Bildern weitgehend ungegenständlich. Vorwiegend arbeitete er auf Papier in Kunstharz, Tempera, Kohle, Graphit und Aquarell. Später experimentierte Angeli mit verschiedenen Techniken, wählte präzise Titel für seine Bilder und schob Bildteile kulissenartig ins Bildfeld. 1971 kehrte er mit seiner Frau, der Malerin Aylin Tektas, und den gemeinsamen Kindern nach Wien zurück. In den folgenden Jahren entstanden hauptsächlich Arbeiten mit Kohle auf Papier und Acryl auf Leinwand. Ab 1974 arbeitete Angeli an monumentalen Kompositionen, Mitte bis Ende der 1970er Jahre setzte er sich mit der Materialität und der malerischen Behandlung von Oberflächen auseinander. Ab 1980 gewann die Stofflichkeit der Bildgegenstände an Bedeutung. Angeli nahm mehr Abstand von kahlen Bildräumen und widmete sich dem Naturerlebnis. Es entstanden Gartenbilder, das Thema "Wasser" taucht immer wieder auf. Ab 1984 entwickelte Angeli neue geometrische Prinzipien. Horizontale und vertikale Balken und Stangen wurden zum tragenden Gerüst der Bildfläche. Die Farbigkeit wurde zurückhaltender. In den 1990er und 2000er Jahren entstanden die sogenannten Nachtbilder, die den Gegensatz einer begrenzten Lichtquelle zu einem übermächtigen Dunkel zeigen. Anfang 2000 arbeitete der Künstler an einer Reihe von sogenannten Bühnen-Bildern, Raumsituationen aus zarten rechteckigen Konstruktionen oder bühnenartigen Vorder- und Hintergrundflächen. Seit 2001 wohnt Angeli auch in der Nähe von Venedig. Eduard Angeli hat im Museum der Stadt Wien, im Museum des 20. Jahrhunderts, im Rupertinum Salzburg und im Ausland ausgestellt. Weiterführende Künstler und Begriffe: Richard Gerstl, Max Domenig, Robin Christian Andersen, Hans Knesl, Heinz Leinfellner, Rudolf Hausner, Joannis Avramidis, Maximilian Melcher, Alfred Hrdlicka, Friedensreich Hundertwasser, Arik Brauer, Wolfgang Hollegha, Anton Lehmden, Josef Mikl, Ernst Fuchs, Armin Pramstaller, Cornelius Kolig, Meina Schellander, Franz West, Gottfried Helnwein, Manfred Deix, Heimo Zobernig, Gunter Damisch, Daniel Richter, Monica Bonvicini, dorit Margreiter, Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Eduard Angeli is an Austrian artist. Angeli studied painting and art education under Robin Christian Andersen at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1960 to 1965. In 1965, he moved to Istanbul, where he accepted a visiting professorship in painting at the State Academy in 1967. Angeli concentrated on historical paintings of Turkish history, drawing on literary sources, and remained largely non-representational in his paintings. He worked primarily on paper in synthetic resin, tempera, charcoal, graphite, and watercolor. Later, Angeli experimented with various techniques, choosing precise titles for his paintings and inserting elements into the picture field like backdrops. In 1971, he returned to Vienna with his wife, the painter Aylin Tektas, and their children. In the following years, he primarily created works in charcoal on paper and acrylic on canvas. From 1974, Angeli worked on monumental compositions; in the mid- to late 1970s, he explored materiality and the painterly treatment of surfaces. From 1980 onwards, the materiality of the pictorial objects gained in importance. Angeli distanced himself from bare pictorial spaces and devoted himself to the experience of nature. He created garden paintings, and the theme of "water" recurred repeatedly. From 1984 onwards, Angeli developed new geometric principles. Horizontal and vertical beams and poles became the supporting framework of the picture plane. The colour scheme became more restrained. In the 1990s and 2000s, he created his so-called "Nachtbilder" (night pictures) which depict the contrast between a limited light source and an overwhelming darkness. In early 2000, the artist worked on a series of so-called "Bühnen-Bilder" (stage pictures), spatial situations consisting of delicate rectangular constructions or stage-like foreground and background surfaces. Since 2001, Angeli has also lived near Venice. Eduard Angeli has exhibited at the Museum of the City of Vienna, the Museum of the 20th Century, the Rupertinum Salzburg, and abroad. Weiterführende Künstler und Begriffe: Richard Gerstl, Max Domenig, Robin Christian Andersen, Egon Schiele, Paul Kassecker, Hans Knesl, Heinz Leinfellner, Rudolf Hausner, Joannis Avramidis, Maximilian Melcher, Alfred Hrdlicka, Friedensreich Hundertwasser, Arik Brauer, Wolfgang Hollegha, Anton Lehmden, Josef Mikl, Ernst Fuchs, Armin Pramstaller, Cornelius Kolig, Meina Schellander, Franz West, Gottfried Helnwein, Manfred Deix, Heimo Zobernig, Gunter Damisch, Daniel Richter, Monica Bonvicini, dorit Margreiter, Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh

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The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Austria, Vienna
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