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Elisabeth Karlinsky*

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Elisabeth Karlinsky* (Kasten 1904 - 1994 Græsted)
Glasfensterentwurf
Aquarell und Kohle/Papier 22,5 x 7 cm

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800

Elisabeth Karlinsky* (Kasten 1904 - 1994 Græsted)
Glass window design
watercolor and charcoal/paper 22,5 x 7 cm

Elisabeth Karlinsky wurde am 19. Mai 1904 in Kasten bei Böheimkirchen in Niederösterreich geboren und verstarb am 13. Oktober 1994 in Græsted, Dänemark. Die Malerin, Grafikerin und Glaskünstlerin stammte aus einer Künstlerfamilie: Ihr Vater Anton Karlinsky war Landschaftsmaler, auch ihr Bruder Anton Karlinsky war künstlerisch tätig. Nach ihrer Übersiedlung nach Dänemark führte sie nach ihrer Heirat mit dem Dichter und Maler Hans Scherfig ab 1931 auch die Namen Elisabeth Scherfig-Karlinsky beziehungsweise Karlinsky-Scherfig. 1921 trat Karlinsky in die Wiener Kunstgewerbeschule ein und studierte dort unter anderem bei Franz Čižek, Rudolf von Larisch, Bertold Löffler, Rosalia Rothansl und Reinhold Klaus. In Čižeks Klasse für Ornamentale Formenlehre entwickelte sie sich zu einer der maßgeblichen Vertreterinnen des Wiener Kinetismus. Ihre Arbeiten übertragen Bewegung, Rhythmus und räumliche Dynamik in eine abstrahierende, geometrisch gegliederte Bildsprache und verbinden dabei Einflüsse von Kubismus, Futurismus und Konstruktivismus mit der Gestaltungserfahrung der angewandten Kunst. Gemeinsam mit ihren Kommilitoninnen Erika Giovanna Klien und My Ullmann erreichte sie über Čižeks internationales Netzwerk früh Aufmerksamkeit; 1925 waren Arbeiten der Künstlerin auf der Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes in Paris vertreten. Ihr Werk umfasst Malerei und Grafik ebenso wie Glasmalerei, Textil- und Kostümentwürfe, Illustration, Raumgestaltung und Auslagendekoration. 1928 vertrat sie Erika Giovanna Klien als Pädagogin an der Elizabeth-Duncan-Schule in Kleßheim, bevor sie von 1928 bis 1930 an der Walden School in New York lehrte und unter anderem für Macy’s und Gimbel Schaufenster gestaltete. Ab 1931 lebte und arbeitete Karlinsky als freischaffende Künstlerin, Illustratorin und Raumausstatterin in Kopenhagen; als langjähriges Mitglied der Künstlervereinigung Corner prägte sie dort das künstlerische Leben bis zu ihrem Tod mit.

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Elisabeth Karlinsky was born on May 19, 1904, in Kasten near Böheimkirchen, Lower Austria, and died on October 13, 1994, in Græsted, Denmark. A painter, graphic artist, and glass artist, she came from a family of artists: her father, Anton Karlinsky, was a landscape painter, and her brother, also named Anton Karlinsky, was artistically active. After moving to Denmark and marrying the poet and painter Hans Scherfig, she used the names Elisabeth Scherfig-Karlinsky and Karlinsky-Scherfig from 1931 onwards. In 1921, Karlinsky enrolled at the Vienna School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule), where she studied under instructors including Franz Čižek, Rudolf von Larisch, Bertold Löffler, Rosalia Rothansl, and Reinhold Klaus. In Čižek’s class on the theory of ornamental forms, she emerged as a key figure of Viennese Kineticism. Her work translates movement, rhythm, and spatial dynamics into an abstract, geometrically structured visual language, combining influences from Cubism, Futurism, and Constructivism with the design sensibilities of the applied arts. Together with fellow students Erika Giovanna Klien and My Ullmann, she gained early recognition through Čižek’s international network; in 1925, her work was exhibited at the Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes in Paris. Her body of work encompasses painting and graphic art as well as glass painting, textile and costume design, illustration, interior design, and window dressing. In 1928, she took over Erika Giovanna Klien’s teaching position at the Elizabeth Duncan School in Kleßheim before teaching at the Walden School in New York from 1928 to 1930, where she also designed window displays for stores such as Macy’s and Gimbel’s. From 1931 onwards, Karlinsky lived and worked in Copenhagen as a freelance artist, illustrator, and interior designer. As a long-standing member of the Corner artists' association, she helped shape its artistic life until her death.

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Estimate
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Time, Location
26 Nov 2026
Austria, Vienna
Auction House
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Elisabeth Karlinsky* (Kasten 1904 - 1994 Græsted)
Glasfensterentwurf
Aquarell und Kohle/Papier 22,5 x 7 cm

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800

Elisabeth Karlinsky* (Kasten 1904 - 1994 Græsted)
Glass window design
watercolor and charcoal/paper 22,5 x 7 cm

Elisabeth Karlinsky wurde am 19. Mai 1904 in Kasten bei Böheimkirchen in Niederösterreich geboren und verstarb am 13. Oktober 1994 in Græsted, Dänemark. Die Malerin, Grafikerin und Glaskünstlerin stammte aus einer Künstlerfamilie: Ihr Vater Anton Karlinsky war Landschaftsmaler, auch ihr Bruder Anton Karlinsky war künstlerisch tätig. Nach ihrer Übersiedlung nach Dänemark führte sie nach ihrer Heirat mit dem Dichter und Maler Hans Scherfig ab 1931 auch die Namen Elisabeth Scherfig-Karlinsky beziehungsweise Karlinsky-Scherfig. 1921 trat Karlinsky in die Wiener Kunstgewerbeschule ein und studierte dort unter anderem bei Franz Čižek, Rudolf von Larisch, Bertold Löffler, Rosalia Rothansl und Reinhold Klaus. In Čižeks Klasse für Ornamentale Formenlehre entwickelte sie sich zu einer der maßgeblichen Vertreterinnen des Wiener Kinetismus. Ihre Arbeiten übertragen Bewegung, Rhythmus und räumliche Dynamik in eine abstrahierende, geometrisch gegliederte Bildsprache und verbinden dabei Einflüsse von Kubismus, Futurismus und Konstruktivismus mit der Gestaltungserfahrung der angewandten Kunst. Gemeinsam mit ihren Kommilitoninnen Erika Giovanna Klien und My Ullmann erreichte sie über Čižeks internationales Netzwerk früh Aufmerksamkeit; 1925 waren Arbeiten der Künstlerin auf der Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes in Paris vertreten. Ihr Werk umfasst Malerei und Grafik ebenso wie Glasmalerei, Textil- und Kostümentwürfe, Illustration, Raumgestaltung und Auslagendekoration. 1928 vertrat sie Erika Giovanna Klien als Pädagogin an der Elizabeth-Duncan-Schule in Kleßheim, bevor sie von 1928 bis 1930 an der Walden School in New York lehrte und unter anderem für Macy’s und Gimbel Schaufenster gestaltete. Ab 1931 lebte und arbeitete Karlinsky als freischaffende Künstlerin, Illustratorin und Raumausstatterin in Kopenhagen; als langjähriges Mitglied der Künstlervereinigung Corner prägte sie dort das künstlerische Leben bis zu ihrem Tod mit.

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Elisabeth Karlinsky was born on May 19, 1904, in Kasten near Böheimkirchen, Lower Austria, and died on October 13, 1994, in Græsted, Denmark. A painter, graphic artist, and glass artist, she came from a family of artists: her father, Anton Karlinsky, was a landscape painter, and her brother, also named Anton Karlinsky, was artistically active. After moving to Denmark and marrying the poet and painter Hans Scherfig, she used the names Elisabeth Scherfig-Karlinsky and Karlinsky-Scherfig from 1931 onwards. In 1921, Karlinsky enrolled at the Vienna School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule), where she studied under instructors including Franz Čižek, Rudolf von Larisch, Bertold Löffler, Rosalia Rothansl, and Reinhold Klaus. In Čižek’s class on the theory of ornamental forms, she emerged as a key figure of Viennese Kineticism. Her work translates movement, rhythm, and spatial dynamics into an abstract, geometrically structured visual language, combining influences from Cubism, Futurism, and Constructivism with the design sensibilities of the applied arts. Together with fellow students Erika Giovanna Klien and My Ullmann, she gained early recognition through Čižek’s international network; in 1925, her work was exhibited at the Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes in Paris. Her body of work encompasses painting and graphic art as well as glass painting, textile and costume design, illustration, interior design, and window dressing. In 1928, she took over Erika Giovanna Klien’s teaching position at the Elizabeth Duncan School in Kleßheim before teaching at the Walden School in New York from 1928 to 1930, where she also designed window displays for stores such as Macy’s and Gimbel’s. From 1931 onwards, Karlinsky lived and worked in Copenhagen as a freelance artist, illustrator, and interior designer. As a long-standing member of the Corner artists' association, she helped shape its artistic life until her death.

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The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Estimate
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Time, Location
26 Nov 2026
Austria, Vienna
Auction House
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