Empire-Salontisch
Jean-Joseph Chapuis, Brüssel, um 1810
H. 73,5/D. 97 cm
Mahagoni mit vergoldeten Bronzebeschlägen. Die profilierte, grau gesprenkelte, runde Marmorplatte über einem schlichten Fries, auf drei laminierten Vierkant Beinen die in Widderköpfen enden, auf einem dreiteiligen Sockel und Kugelfüßen. Dreifach gestempelt: CHAPUIS. Rest., Altersspuren.
Jean-Joseph Chapuis (Brüssel 1765-1864) gründete 1798 seine erste Werkstatt in Brüssel und lieferte ab 1806 eine Vielzahl von Möbelstücken an das Château de Laeken. Er gehörte zu den ersten Ebenisten, die mit der neuen, revolutionären Technik des laminierten Schichtholzes arbeiteten, das hier im Detail zu sehen ist. Zu einem vergleichbaren Tisch in der Sammlung des Roentgen-Museums in Neuwied siehe W. Thillmann, „Schichten“, S. 22-24, und D. Ledoux-Lebard, Le Mobilier Français du XIXe Siècle 1795-1889, Paris, 1989, S. 118-121.
Jean-Joseph Chapuis, Brüssel, um 1810
H. 73,5/D. 97 cm
Mahagoni mit vergoldeten Bronzebeschlägen. Die profilierte, grau gesprenkelte, runde Marmorplatte über einem schlichten Fries, auf drei laminierten Vierkant Beinen die in Widderköpfen enden, auf einem dreiteiligen Sockel und Kugelfüßen. Dreifach gestempelt: CHAPUIS. Rest., Altersspuren.
Jean-Joseph Chapuis (Brüssel 1765-1864) gründete 1798 seine erste Werkstatt in Brüssel und lieferte ab 1806 eine Vielzahl von Möbelstücken an das Château de Laeken. Er gehörte zu den ersten Ebenisten, die mit der neuen, revolutionären Technik des laminierten Schichtholzes arbeiteten, das hier im Detail zu sehen ist. Zu einem vergleichbaren Tisch in der Sammlung des Roentgen-Museums in Neuwied siehe W. Thillmann, „Schichten“, S. 22-24, und D. Ledoux-Lebard, Le Mobilier Français du XIXe Siècle 1795-1889, Paris, 1989, S. 118-121.