Erika Giovanna Klien*
Erika Giovanna Klien* (Borgo Valsugana 1900 - 1957 New York)
Konvolut aus 12 Original Linolschnitten, 1933-35
Edition Galerie Pabst, 1986
Linolschnitt/Papier 44,4 x 23,7 cm
nummeriert 33/50
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 2000 - 4000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 2000
Erika Giovanna Klien* (Borgo Valsugana 1900 - 1957 New York)
Bunlde of 12 original linocuts, 1933-35
Edition Gallery Pabst, 1986
linocut/paper 44,4 x 23,7 cm
numbered 33/50
Die österreichisch-amerikanische Künstlerin Erika Giovanna Klien studierte 1919 bis 1924 bei Victor Schufinsky, Frank Cizek, Rudolf Larisch und Reinhold Klaus an der Wiener Kunstgewerbeschule. Prägend waren für sie die Kurse zur Ornamentalen Formenlehre und die Kinderkunstklasse von Franz Cizek. Cizek führte die Studentinnen und Studentin in seiner Klasse in die Kunst des Kinetismus ein. Bereits während ihrer Ausbildung nahm sie an diversen Ausstellungen teil und entwickelte ein besonderes Interesse für Schauspiel und Marionettentheater. Angeregt durch den Schriftsteller und Tänzer Leopold Wolfgang Rochowanski und seine Frau, die Tänzerin Katja Kandinsky, besuchte Klien die Schauspielschule und arbeitete an einem kinetischen Marionettentheater. 1925 schloss sie ihre Ausbildung zur Kunstpädagogin bei Franz Cizek ab und bezog ein Atelier in Purkersdorf. Sie arbeitete als Gebrauchsgrafikerin und verdiente ihren Lebensunterhalt mit der Gestaltung von Spielzeug. 1926 bis 1928 lehrte Klien an der Elizabeth Duncan School in Klessheim. 1929 übersiedelte Klien nach New York und lehrte an der Stuyvesant School, Dalton School, der New School for Social Research und der Spence School. Weiters machte sie als Verfasserin theoretischer Schriften über Kunsterziehung auf sich aufmerksam. 1934 unternahm Klien eine Reise nach New Mexiko, setzte sich mit der indigenen Kultur auseinander und begann eine abstrakten Vogelflugserie in Linolschnitten. Kleins künstlerisches Interesse galt der Bewegung der Menschen, Tiere und Pflanzen, technischen Geräten und Verkehrsmitteln wie U-Bahnen. Um 1934 schuf Klien zwei Holzreliefs mit Tänzerinnen zur Dekoration ihres eigenen Arbeitszimmers. Das verso befindliche Etikett bezieht sich auf eine Verkaufsausstellung an der New Yorker Spence School, wo Klien bis 1940 unterrichtete. Beide Reliefs wurden dort gemeinsam mit Schülerarbeiten gezeigt. Weiterführende Künstler und Begriffe: Franz Čižek, My Ullmann, Elisabeth Karlinsky, Johanna Reismayr-Fritsche, Gertrude Neuwirth, Broncia Koller-Pinell, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy, Alexandra Exter, Sonia Delaunay, Robert Delaunay, Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Gino Severini, Fernand Léger, Wiener Kinetismus, Kinetismus
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian-American artist Erika Giovanna Klien studied at the Vienna School of Arts and Crafts from 1919 to 1924 under Victor Schufinsky, Frank Cizek, Rudolf Larisch, and Reinhold Klaus. She was significantly influenced by courses on the theory of ornamental forms and by Franz Cizek’s class on children's art. In his class, Cizek introduced students to the art of Kineticism. Even during her training, she participated in various exhibitions and developed a keen interest in acting and marionette theater. Encouraged by the writer and dancer Leopold Wolfgang Rochowanski and his wife, the dancer Katja Kandinsky, Klien attended drama school and worked on a kinetic marionette theater project. In 1925, she completed her training as an art educator under Franz Cizek and set up a studio in Purkersdorf. She worked as a commercial artist and earned her living by designing toys. From 1926 to 1928, Klien taught at the Elizabeth Duncan School in Klessheim. In 1929, she moved to New York, where she taught at the Stuyvesant School, the Dalton School, the New School for Social Research, and the Spence School. She also gained recognition as the author of theoretical writings on art education. In 1934, Klien traveled to New Mexico, where she engaged with Indigenous culture and began a series of abstract linocuts depicting the flight of birds. Her artistic interests focused on the movement of humans, animals, and plants, as well as technical devices and modes of transport such as subways. Around 1934, Klien created two wood reliefs featuring dancers to decorate her own study. A label on the reverse refers to a sales exhibition at the Spence School in New York, where Klien taught until 1940; both reliefs were displayed there alongside works by her students. Further artists and styles: Franz Čižek, My Ullmann, Elisabeth Karlinsky, Johanna Reismayr-Fritsche, Gertrude Neuwirth, Broncia Koller-Pinell, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy, Alexandra Exter, Sonia Delaunay, Robert Delaunay, Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Gino Severini, Fernand Léger, Viennese Kinetism, Kinetism
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
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Auction House
Erika Giovanna Klien* (Borgo Valsugana 1900 - 1957 New York)
Konvolut aus 12 Original Linolschnitten, 1933-35
Edition Galerie Pabst, 1986
Linolschnitt/Papier 44,4 x 23,7 cm
nummeriert 33/50
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 2000 - 4000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 2000
Erika Giovanna Klien* (Borgo Valsugana 1900 - 1957 New York)
Bunlde of 12 original linocuts, 1933-35
Edition Gallery Pabst, 1986
linocut/paper 44,4 x 23,7 cm
numbered 33/50
Die österreichisch-amerikanische Künstlerin Erika Giovanna Klien studierte 1919 bis 1924 bei Victor Schufinsky, Frank Cizek, Rudolf Larisch und Reinhold Klaus an der Wiener Kunstgewerbeschule. Prägend waren für sie die Kurse zur Ornamentalen Formenlehre und die Kinderkunstklasse von Franz Cizek. Cizek führte die Studentinnen und Studentin in seiner Klasse in die Kunst des Kinetismus ein. Bereits während ihrer Ausbildung nahm sie an diversen Ausstellungen teil und entwickelte ein besonderes Interesse für Schauspiel und Marionettentheater. Angeregt durch den Schriftsteller und Tänzer Leopold Wolfgang Rochowanski und seine Frau, die Tänzerin Katja Kandinsky, besuchte Klien die Schauspielschule und arbeitete an einem kinetischen Marionettentheater. 1925 schloss sie ihre Ausbildung zur Kunstpädagogin bei Franz Cizek ab und bezog ein Atelier in Purkersdorf. Sie arbeitete als Gebrauchsgrafikerin und verdiente ihren Lebensunterhalt mit der Gestaltung von Spielzeug. 1926 bis 1928 lehrte Klien an der Elizabeth Duncan School in Klessheim. 1929 übersiedelte Klien nach New York und lehrte an der Stuyvesant School, Dalton School, der New School for Social Research und der Spence School. Weiters machte sie als Verfasserin theoretischer Schriften über Kunsterziehung auf sich aufmerksam. 1934 unternahm Klien eine Reise nach New Mexiko, setzte sich mit der indigenen Kultur auseinander und begann eine abstrakten Vogelflugserie in Linolschnitten. Kleins künstlerisches Interesse galt der Bewegung der Menschen, Tiere und Pflanzen, technischen Geräten und Verkehrsmitteln wie U-Bahnen. Um 1934 schuf Klien zwei Holzreliefs mit Tänzerinnen zur Dekoration ihres eigenen Arbeitszimmers. Das verso befindliche Etikett bezieht sich auf eine Verkaufsausstellung an der New Yorker Spence School, wo Klien bis 1940 unterrichtete. Beide Reliefs wurden dort gemeinsam mit Schülerarbeiten gezeigt. Weiterführende Künstler und Begriffe: Franz Čižek, My Ullmann, Elisabeth Karlinsky, Johanna Reismayr-Fritsche, Gertrude Neuwirth, Broncia Koller-Pinell, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy, Alexandra Exter, Sonia Delaunay, Robert Delaunay, Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Gino Severini, Fernand Léger, Wiener Kinetismus, Kinetismus
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian-American artist Erika Giovanna Klien studied at the Vienna School of Arts and Crafts from 1919 to 1924 under Victor Schufinsky, Frank Cizek, Rudolf Larisch, and Reinhold Klaus. She was significantly influenced by courses on the theory of ornamental forms and by Franz Cizek’s class on children's art. In his class, Cizek introduced students to the art of Kineticism. Even during her training, she participated in various exhibitions and developed a keen interest in acting and marionette theater. Encouraged by the writer and dancer Leopold Wolfgang Rochowanski and his wife, the dancer Katja Kandinsky, Klien attended drama school and worked on a kinetic marionette theater project. In 1925, she completed her training as an art educator under Franz Cizek and set up a studio in Purkersdorf. She worked as a commercial artist and earned her living by designing toys. From 1926 to 1928, Klien taught at the Elizabeth Duncan School in Klessheim. In 1929, she moved to New York, where she taught at the Stuyvesant School, the Dalton School, the New School for Social Research, and the Spence School. She also gained recognition as the author of theoretical writings on art education. In 1934, Klien traveled to New Mexico, where she engaged with Indigenous culture and began a series of abstract linocuts depicting the flight of birds. Her artistic interests focused on the movement of humans, animals, and plants, as well as technical devices and modes of transport such as subways. Around 1934, Klien created two wood reliefs featuring dancers to decorate her own study. A label on the reverse refers to a sales exhibition at the Spence School in New York, where Klien taught until 1940; both reliefs were displayed there alongside works by her students. Further artists and styles: Franz Čižek, My Ullmann, Elisabeth Karlinsky, Johanna Reismayr-Fritsche, Gertrude Neuwirth, Broncia Koller-Pinell, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy, Alexandra Exter, Sonia Delaunay, Robert Delaunay, Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Gino Severini, Fernand Léger, Viennese Kinetism, Kinetism
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.