Fabris, Künstliches Fechtbuch + Beibd.
Fabris, S. Künstliches Fechtbuch, Darinen Etlich hundertstück Im Einfachen wie auch in dolchen und Rappier auß dem Fundament der Fechtkunst an tag geben. Nürnberg, Fürst & Caymox, (um 1650). Qu.-4to (21:16 cm). Mit gest. Titel, 1 Kupfertafel u. 122 (statt 124) Textkupfern. 5 Bll., 225 (statt 229, recte 230) S., 1 w. Bl. - Nachgebunden: Ders. & R. Capoferro. New Künstlich Fechtbuch, Zum dritten mal auffgelegt und mit vielen schönen Stücken verbessert, Als deß: Sign. Salvator. Fabri de Padua und Sign. Rudol. Capo di Ferr, wie auch anderer Italianischen und Frantzösischen Fechter beste Kunststücklein im Dolchen unnd Rappier... an Tag gegeben, Durch S. Heußler. Ebenda, Caymox, 1630. Mit gest. Titelvignette, 36 (statt 40) Textkupfern u. 20 Kupfertafeln. 1 Bl., 57 (statt 61) S. Prgt. d. Zt. mit goldgepr. Rsch.; etwas angestaubt u. fleckig, gering aufgebogen, Rsch mit Randläsuren, Vorsatz vorne erneuert.
I. VD 17 12:655201B; Gelli 250; vgl. Pardoel 175 (zur Ausgabe 1617). - Spätere deutsche Ausgabe (erstmals 1616) des 1606 auf Italienisch in Kopenhagen erschienenen, berühmten Fechtbuchs. Sehr selten. - II. VD 17 12:655210A; Thimm 135; Gelli 257 (fordert einen weiteren Kupferstich) ; Vigeant 69. - "Ouvrage très rare" (Gelli). Heussler unternahm auf der Suche nach renomierten Fechtmeistern Reisen in ganz Europa u. lernte die beiden berühmten italienischen Fechtmeister Fabris aus Padua und Capoferro aus Siena kennen. Für sein mehrfach aufgelegtes Fechtbuch reproduzierte er nicht nur deren Fechtstil, sondern auch die Kupferstiche. - Insgesamt schwach gebräunt, stellenweise fleckig, vereinzelt stärker, die Textkupfer in beiden Werken selten etwas flau, in I. teilweise mit leichtem Abklatsch, die Tafeln am Schluss sämtlich in kräftigem Abdruck aber teils stockfleckig, hier und da kleinere Randläsuren oder (teilweise hinterlegte) Einrisse, A3 recto mit Notiz von alter Hand, das Titelblatt sowie die "Außführliche Erklärung" mit der dazugehörigen Tafel "Abtheilung der Klingen" auf Japanpapier aufgezogen, Innendeckel vorne mit hs. Exlibris (datiert 1810). Fehlen in I. 2 Bll. mit 2 Textkpf., in II. 2 Bll. mit 4 Textkpf.
Estimate
Time, Location
Auction House
Fabris, S. Künstliches Fechtbuch, Darinen Etlich hundertstück Im Einfachen wie auch in dolchen und Rappier auß dem Fundament der Fechtkunst an tag geben. Nürnberg, Fürst & Caymox, (um 1650). Qu.-4to (21:16 cm). Mit gest. Titel, 1 Kupfertafel u. 122 (statt 124) Textkupfern. 5 Bll., 225 (statt 229, recte 230) S., 1 w. Bl. - Nachgebunden: Ders. & R. Capoferro. New Künstlich Fechtbuch, Zum dritten mal auffgelegt und mit vielen schönen Stücken verbessert, Als deß: Sign. Salvator. Fabri de Padua und Sign. Rudol. Capo di Ferr, wie auch anderer Italianischen und Frantzösischen Fechter beste Kunststücklein im Dolchen unnd Rappier... an Tag gegeben, Durch S. Heußler. Ebenda, Caymox, 1630. Mit gest. Titelvignette, 36 (statt 40) Textkupfern u. 20 Kupfertafeln. 1 Bl., 57 (statt 61) S. Prgt. d. Zt. mit goldgepr. Rsch.; etwas angestaubt u. fleckig, gering aufgebogen, Rsch mit Randläsuren, Vorsatz vorne erneuert.
I. VD 17 12:655201B; Gelli 250; vgl. Pardoel 175 (zur Ausgabe 1617). - Spätere deutsche Ausgabe (erstmals 1616) des 1606 auf Italienisch in Kopenhagen erschienenen, berühmten Fechtbuchs. Sehr selten. - II. VD 17 12:655210A; Thimm 135; Gelli 257 (fordert einen weiteren Kupferstich) ; Vigeant 69. - "Ouvrage très rare" (Gelli). Heussler unternahm auf der Suche nach renomierten Fechtmeistern Reisen in ganz Europa u. lernte die beiden berühmten italienischen Fechtmeister Fabris aus Padua und Capoferro aus Siena kennen. Für sein mehrfach aufgelegtes Fechtbuch reproduzierte er nicht nur deren Fechtstil, sondern auch die Kupferstiche. - Insgesamt schwach gebräunt, stellenweise fleckig, vereinzelt stärker, die Textkupfer in beiden Werken selten etwas flau, in I. teilweise mit leichtem Abklatsch, die Tafeln am Schluss sämtlich in kräftigem Abdruck aber teils stockfleckig, hier und da kleinere Randläsuren oder (teilweise hinterlegte) Einrisse, A3 recto mit Notiz von alter Hand, das Titelblatt sowie die "Außführliche Erklärung" mit der dazugehörigen Tafel "Abtheilung der Klingen" auf Japanpapier aufgezogen, Innendeckel vorne mit hs. Exlibris (datiert 1810). Fehlen in I. 2 Bll. mit 2 Textkpf., in II. 2 Bll. mit 4 Textkpf.