Georg Baselitz
Georg Baselitz
1938 - 2026
Adler. 1979.
Gouache über Bleistift auf Papier.
Rechts unten monogrammiert und datiert "3.III.79". Verso mit der Werknummer "G.B. Z 11" bezeichnet. 85,7 x 61 cm (33,7 x 24 in), Blattgröße. [JS].
• Großformatig & charakteristisch: der "Adler" auf dem Kopf – Baselitz' zentrales Bildmotiv der späten 1970er Jahre.
• Faszination "Adler": ein historisch, persönlich und ikonografisch hoch aufgeladenes Motiv.
• Beste Schaffenszeit: Im Anschluss an das berühmte Gemälde "Der Wald auf dem Kopf" (1969) und die daraus hervorgehende Werkfolge wendet sich Baselitz dem "Adler" als zentralem Bildmotiv zu.
• Unbekümmert & kaftvoll: Baselitz schafft radikal Neues, indem er die Bildtradition des Tierstückes aufgreift und überwindet.
PROVENIENZ: Buchmann Galerie, Basel; Galerie Neuendorf, Hamburg (1987).
Berlin Art Projects, Berlin.
Privatsammlung Hamburg (2019 beim Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Georg Baselitz, 53 Gouachen und Zeichnungen, Galerie Neuendorf, Hamburg; Buchmann Galerie, Basel, 1988, Kat.-Nr. 23, S. 60/61 (m. Abb. S. 61).
"Das Adler-Motiv durchzieht das Werk von Georg Baselitz wie ein Grundakkord. Der Adler erscheint in den Pandämonischen Zeichnungen von 1962 zum erstenmal, indem er sich mit mächtigen Schwingen über die kleine Ansicht des Dorfes Deutschbaselitz erhebt. Danach werden bis heute auf allen Stufen des sich in Brüchen entwickelnden Werkes am Adler-Motiv neue malerische und zeichnerische Möglichkeiten erprobt. 1983 ensteht eine Gruppe von Zeichnungen, in denen sich Künstler und Adler an einem Tisch gegenübersitzen. Nach vielen gemeinsamen Käpfen prüfen sich Künstler und Adler Auge in Auge. Sie bilden in Freundschaft und Feindschaft ein untrennbares Paar, dass sich in einer kurzen Besinnungspause nach dem über 20jährigen Ringen gegenseitig mißt: noch schein es nicht ausgemacht, wer der Sieger sein wird."
Günther Gercken, Der geopferte Adler, in: Georg Baselitz, Adler. 53 Gouachen und Zeichnungen, Frankfurt a. Main 1988, S. 5.
Georg Baselitz
1938 - 2026
Adler. 1979.
Gouache über Bleistift auf Papier.
Rechts unten monogrammiert und datiert "3.III.79". Verso mit der Werknummer "G.B. Z 11" bezeichnet. 85,7 x 61 cm (33,7 x 24 in), Blattgröße. [JS].
• Großformatig & charakteristisch: der "Adler" auf dem Kopf – Baselitz' zentrales Bildmotiv der späten 1970er Jahre.
• Faszination "Adler": ein historisch, persönlich und ikonografisch hoch aufgeladenes Motiv.
• Beste Schaffenszeit: Im Anschluss an das berühmte Gemälde "Der Wald auf dem Kopf" (1969) und die daraus hervorgehende Werkfolge wendet sich Baselitz dem "Adler" als zentralem Bildmotiv zu.
• Unbekümmert & kaftvoll: Baselitz schafft radikal Neues, indem er die Bildtradition des Tierstückes aufgreift und überwindet.
PROVENIENZ: Buchmann Galerie, Basel; Galerie Neuendorf, Hamburg (1987).
Berlin Art Projects, Berlin.
Privatsammlung Hamburg (2019 beim Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Georg Baselitz, 53 Gouachen und Zeichnungen, Galerie Neuendorf, Hamburg; Buchmann Galerie, Basel, 1988, Kat.-Nr. 23, S. 60/61 (m. Abb. S. 61).
"Das Adler-Motiv durchzieht das Werk von Georg Baselitz wie ein Grundakkord. Der Adler erscheint in den Pandämonischen Zeichnungen von 1962 zum erstenmal, indem er sich mit mächtigen Schwingen über die kleine Ansicht des Dorfes Deutschbaselitz erhebt. Danach werden bis heute auf allen Stufen des sich in Brüchen entwickelnden Werkes am Adler-Motiv neue malerische und zeichnerische Möglichkeiten erprobt. 1983 ensteht eine Gruppe von Zeichnungen, in denen sich Künstler und Adler an einem Tisch gegenübersitzen. Nach vielen gemeinsamen Käpfen prüfen sich Künstler und Adler Auge in Auge. Sie bilden in Freundschaft und Feindschaft ein untrennbares Paar, dass sich in einer kurzen Besinnungspause nach dem über 20jährigen Ringen gegenseitig mißt: noch schein es nicht ausgemacht, wer der Sieger sein wird."
Günther Gercken, Der geopferte Adler, in: Georg Baselitz, Adler. 53 Gouachen und Zeichnungen, Frankfurt a. Main 1988, S. 5.