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Hugo Scheiber

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Hugo Scheiber (Budapest 1873 - 1950 Budapest)
Herrenrunde
Kohle/Papier 31 x 44 cm
signiert Scheiber H.
verso Widmung in Ungarn

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800

Hugo Scheiber (Budapest 1873 - 1950 Budapest)
Gentlemen's club
charcoal/paper 31 x 44 cm
signed Scheiber H.
verso dedication in Ungarn

Der ungarische Maler Hugo Schreiber (Budapest 1873 – 1950 Budapest) erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Budapest, wo er unter anderem bei Bertalan Székely und Károly Lotz studierte. Zu Beginn seiner Laufbahn arbeitete er noch in einem vom akademischen Realismus und Impressionismus geprägten Stil. Um die Jahrhundertwende kam er mit den modernen Strömungen der europäischen Kunst in Berührung und entwickelte eine zunehmend dynamische, von Bewegung und Rhythmus geprägte Bildsprache. In den 1910er- und 1920er-Jahren stand Schreiber in engem Kontakt mit der ungarischen Avantgarde um Lajos Kassák. Seine Werke wurden auch international ausgestellt, unter anderem in der Berliner Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden, die zu den wichtigsten Plattformen der europäischen Avantgarde zählte. Schreiber bewegte sich damit im Umfeld des Expressionismus, Futurismus und Konstruktivismus und knüpfte Verbindungen zu Künstlern der internationalen Moderne. Charakteristisch für sein Werk sind stark stilisierte Figuren, rhythmisch aufgebaute Kompositionen und eine lebhafte, kontrastreiche Farbigkeit. Häufig stellte er urbane Szenen, Musiker, Tänzerinnen, elegante Gesellschaften oder sportliche Motive dar, in denen sich das Tempo und die Energie der modernen Großstadt spiegeln. Seine Figuren wirken oft flächig vereinfacht und in eine dynamische Linienführung eingebunden, wodurch seine Arbeiten eine Nähe zu futuristischen und konstruktivistischen Bildlösungen zeigen. Hugo Schreiber zählt zu den wichtigen Vertretern der ungarischen Avantgarde zwischen Expressionismus und Konstruktivismus. Werke von ihm befinden sich unter anderem in der Magyar Nemzeti Galéria (Ungarische Nationalgalerie) in Budapest sowie in verschiedenen europäischen Museums- und Privatsammlungen. Weiterführende Künstler und Begriffe: Lajos Kassák, Béla Kádár, Sándor Bortnyik, Herwarth Walden, Der Sturm (Berlin), Ungarische Avantgarde, Expressionismus, Futurismus, Konstruktivismus, Moderne, Großstadt, Jazz

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

The Hungarian painter Hugo Schreiber (Budapest 1873 – 1950 Budapest) received his artistic training at the Academy of Fine Arts in Budapest, where he studied under Bertalan Székely and Károly Lotz, among others. At the beginning of his career, he worked in a style influenced by academic realism and impressionism. Around the turn of the century, he came into contact with the modern movements of European art and developed an increasingly dynamic visual language characterized by movement and rhythm. In the 1910s and 1920s, Schreiber was in close contact with the Hungarian avant-garde around Lajos Kassák. His works were also exhibited internationally, including at Herwarth Walden's Berlin gallery "Der Sturm," which was one of the most important platforms of the European avant-garde. Schreiber thus moved within the milieu of Expressionism, Futurism, and Constructivism and forged connections with artists of international modernism. His work is characterized by highly stylized figures, rhythmically structured compositions, and a vibrant, high-contrast palette. He frequently depicted urban scenes, musicians, dancers, elegant gatherings, or sporting events, reflecting the pace and energy of the modern metropolis. His figures often appear simplified and flat, integrated into dynamic lines, giving his work a connection to Futurist and Constructivist visual solutions. Hugo Schreiber is considered one of the important representatives of the Hungarian avant-garde, straddling Expressionism and Constructivism. His works can be found in the Magyar Nemzeti Galéria (Hungarian National Gallery) in Budapest, as well as in various European museum and private collections. Related artists and terms: Lajos Kassák, Béla Kádár, Sándor Bortnyik, Herwarth Walden, Der Sturm (Berlin), Hungarian avant-garde, Expressionism, Futurism, Constructivism, Modernism, Metropolis, Jazz

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Time, Location
Austria, Vienna
Auction House
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Hugo Scheiber (Budapest 1873 - 1950 Budapest)
Herrenrunde
Kohle/Papier 31 x 44 cm
signiert Scheiber H.
verso Widmung in Ungarn

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800

Hugo Scheiber (Budapest 1873 - 1950 Budapest)
Gentlemen's club
charcoal/paper 31 x 44 cm
signed Scheiber H.
verso dedication in Ungarn

Der ungarische Maler Hugo Schreiber (Budapest 1873 – 1950 Budapest) erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Budapest, wo er unter anderem bei Bertalan Székely und Károly Lotz studierte. Zu Beginn seiner Laufbahn arbeitete er noch in einem vom akademischen Realismus und Impressionismus geprägten Stil. Um die Jahrhundertwende kam er mit den modernen Strömungen der europäischen Kunst in Berührung und entwickelte eine zunehmend dynamische, von Bewegung und Rhythmus geprägte Bildsprache. In den 1910er- und 1920er-Jahren stand Schreiber in engem Kontakt mit der ungarischen Avantgarde um Lajos Kassák. Seine Werke wurden auch international ausgestellt, unter anderem in der Berliner Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden, die zu den wichtigsten Plattformen der europäischen Avantgarde zählte. Schreiber bewegte sich damit im Umfeld des Expressionismus, Futurismus und Konstruktivismus und knüpfte Verbindungen zu Künstlern der internationalen Moderne. Charakteristisch für sein Werk sind stark stilisierte Figuren, rhythmisch aufgebaute Kompositionen und eine lebhafte, kontrastreiche Farbigkeit. Häufig stellte er urbane Szenen, Musiker, Tänzerinnen, elegante Gesellschaften oder sportliche Motive dar, in denen sich das Tempo und die Energie der modernen Großstadt spiegeln. Seine Figuren wirken oft flächig vereinfacht und in eine dynamische Linienführung eingebunden, wodurch seine Arbeiten eine Nähe zu futuristischen und konstruktivistischen Bildlösungen zeigen. Hugo Schreiber zählt zu den wichtigen Vertretern der ungarischen Avantgarde zwischen Expressionismus und Konstruktivismus. Werke von ihm befinden sich unter anderem in der Magyar Nemzeti Galéria (Ungarische Nationalgalerie) in Budapest sowie in verschiedenen europäischen Museums- und Privatsammlungen. Weiterführende Künstler und Begriffe: Lajos Kassák, Béla Kádár, Sándor Bortnyik, Herwarth Walden, Der Sturm (Berlin), Ungarische Avantgarde, Expressionismus, Futurismus, Konstruktivismus, Moderne, Großstadt, Jazz

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

The Hungarian painter Hugo Schreiber (Budapest 1873 – 1950 Budapest) received his artistic training at the Academy of Fine Arts in Budapest, where he studied under Bertalan Székely and Károly Lotz, among others. At the beginning of his career, he worked in a style influenced by academic realism and impressionism. Around the turn of the century, he came into contact with the modern movements of European art and developed an increasingly dynamic visual language characterized by movement and rhythm. In the 1910s and 1920s, Schreiber was in close contact with the Hungarian avant-garde around Lajos Kassák. His works were also exhibited internationally, including at Herwarth Walden's Berlin gallery "Der Sturm," which was one of the most important platforms of the European avant-garde. Schreiber thus moved within the milieu of Expressionism, Futurism, and Constructivism and forged connections with artists of international modernism. His work is characterized by highly stylized figures, rhythmically structured compositions, and a vibrant, high-contrast palette. He frequently depicted urban scenes, musicians, dancers, elegant gatherings, or sporting events, reflecting the pace and energy of the modern metropolis. His figures often appear simplified and flat, integrated into dynamic lines, giving his work a connection to Futurist and Constructivist visual solutions. Hugo Schreiber is considered one of the important representatives of the Hungarian avant-garde, straddling Expressionism and Constructivism. His works can be found in the Magyar Nemzeti Galéria (Hungarian National Gallery) in Budapest, as well as in various European museum and private collections. Related artists and terms: Lajos Kassák, Béla Kádár, Sándor Bortnyik, Herwarth Walden, Der Sturm (Berlin), Hungarian avant-garde, Expressionism, Futurism, Constructivism, Modernism, Metropolis, Jazz

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Time, Location
Austria, Vienna
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