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Karl Schmidt-Rottluff

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Karl Schmidt-Rottluff
1884 - 1976

Scheune (Jershöft). 1921.
Öl auf Leinwand.
Rechts mittig signiert. Verso mit der Werknummer "21i4" bezeichnet. 97,5 x 112 cm (38,3 x 44 in).
Die Leinwand verso mit einer vom Künstler übermalten Darstellung in Öl. [CH].

• RADIKAL Kantige Formen, leuchtende Farbigkeit und starke Konturen.
• SEHNSUCHTSORT Ab 1920 wird Jershöft an der Ostsee für den Künstler zur Inspirationsquelle und wichtigem kreativem Refugium.
• SELTEN Gemälde des Künstlers in dieser herausragenden Qualität und Farbigkeit sind auf dem Auktionsmarkt von größter Seltenheit.
• PROVENIENZ Vielschichtige, internationale Provenienzgeschichte und nahezu 65 Jahre Teil der herausragenden Sammlung Berthold und Else Beitz, Essen.

Das Werk ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.

PROVENIENZ: Sammlung Ferdinand Möller, Berlin (spätestens 1928 direkt vom Künstler erworben, auf d. Keilrahmen m. d. teils handschriftl. bezeichneten Galerieetikett).
Detroit Institute of Arts, Detroit/Michigan (im März 1938 als Leihgabe aus dem Eigentum des Vorgenannten in Verwahrung genommen, im Dezember 1940 Beschlagnahme als "Feindvermögen" durch den amerikanischen Staat).
US-amerikanisches Staatseigentum (1950-1957, Eigentumsübernahme der o. g. Beschlagnahme am 30.10.1950 durch "Vesting Order 15411" des Office of Alien Property beim Department of Justice).
Maria Möller-Garny, Köln (1957 durch "Rückkauf" vom amerikanischen Staat, bis 1961: Stuttgarter Kunstkabinett).
Sammlung Berthold und Else Beitz, Essen (1961 durch Vermittlung der Galerie Grosshennig, Düsseldorf, von Vorgenannter erworben, bis 2025 in Familienbesitz).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (2025 vom Vorgenannten erworben, Ketterer Kunst, München).

AUSSTELLUNG: Wohl: A collection of modern German art, New York, Anderson Galleries, 1.10.-20.10.1923, Kat.-Nr. 230.
50 ausgewählte Werke heutiger Kunst. Ausstellung im Reckendorfhaus, Hedemannstrasse 24, Berlin (Verlagshaus des "Kunstblattes"), November 1928 (o. Katalog).
Wanderausstellung Schmidt-Rottluff, Galerie Möller, Berlin; Museum Danzig, November 1928-März 1929 (jeweils ohne Katalog).
Karl Schmidt-Rottluff, Gemälde, Aquarelle, Graphik, Bernsteinschmuck, Kunstsammlungen der Stadt Königsberg / Kunstverein Königsberg, 30.12.1928-20.1.1929, Kat.-Nr. 19.
Frauen in Not, Ausstellung der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH), Haus der Juryfreien, Berlin, 9.10.-1.11.1931, Kat.-Nr. 322 (Landarbeiterin).
Pommersches Landesmuseum, Greifswald (Dauerleihgabe, 2015-2024).
Zwei Männer - ein Meer. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee, Pommersches Landesmuseum, Greifswald, 29.3.-28.6.2015, Kat.-Nr. 10 (m. Abb.).

LITERATUR: Will Grohmann, Karl Schmidt-Rottluff, Stuttgart 1956, S. 266 (m. SW-Abb.) u. S. 292.
- -
Paul Westheim (Hrsg.), 50 ausgewählte Werke heutiger Kunst. Ausstellung im Reckendorfhaus, Hedemannstrasse 24, in: Das Kunstblatt, Jg. 13, H. 1, Januar 1929, S. S. 365.
Stuttgarter Kunstkabinett, Stuttgart, 36. Auktion, 1961, Los 462 (m. Farbabb., Tafel 109).
Eberhard Roters, Galerie Ferdinand Möller. Die Geschichte einer Galerie für Moderne Kunst in Deutschland 1917-1956, Berlin 1984, S. 156 u. 227.
Gisela Schirmer, Käthe Kollwitz und die Kunst ihrer Zeit. Positionen zur Geburtenpolitik, Weimar 1998 (m. Abb., Nr. 277: Blick in die Ausst. "Frauen in Not").
Ketterer Kunst, München, 590. Auktion, Evening Sale, 6.6.2025, Lot 38 (m. Abb.).

ARCHIVALIEN (in Auswahl): Karteikarte Kunstbestand Galerie Ferdinand Möller ("Scheune, Öl auf Leinwand" von Karl Schmidt-Rottluff), Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-KA-N/F.Möller-KK3,74 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/226939/, aufgerufen 9.10.2026).
Anmeldungsunterlagen verschiedener Künstler:innen für die Ausstellung "Modern German Art“ (1.-20.10.1923) in den Anderson Galleries in New York City (USA), Berlinische Galerie Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-GFM-D I,86 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/281905/, aufgerufen 9.10.2026).
Geschäftliche Korrespondenz zwischen der Galerie Ferdinand Möller und den Kunstsammlungen der Freien Stadt Danzig, Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-GFM-C, II 1, 587f. (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/211952/, aufgerufen 9.10.2026).
Geschäftliche Korrespondenz zwischen der Galerie Ferdinand Möller und Dr. Wilhelm Reinhold Valentiner, Direktor des Detroit Institute of Arts, Detroit (USA), Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-GFM-C, II 1,115 (u.a.) (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/211478/, aufgerufen 9.10.2026).
Zollrechnung und Zollerklärung zur Einfuhr von 18 Ölgemälden der Galerie Ferdinand Möller an das Detroit Institut of Arts, 1938, Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-KA-N/F.Möller-66-M66,18-23 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/248308/, aufgerufen 9.10.2026).
Department of Justice, Office of Alien Property, Washington, D.C., und andere: Kaufvertrag zwischen dem Amt für ausländisches Eigentum des US-amerik. Justizministeriums mit Maria Möller-Garny bezüglich des Rückerwerbs von 19 eingelagerten Gemälden beim Detroit Institute of Arts, Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-KA-N/F.Möller-68-M68,88-89 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/248263/, aufgerufen 9.10.2026).
Nachlass Heise, Kreismuseum Schönebeck, Blick in die Ausstellung "Frauen in Not" mit Werken von Katharina Heise, an der Wand Schmidt-Rottluffs Gemälde "Frau am Meer" und "Scheune".

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Time, Location
Germany, Munich
Auction House
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Karl Schmidt-Rottluff
1884 - 1976

Scheune (Jershöft). 1921.
Öl auf Leinwand.
Rechts mittig signiert. Verso mit der Werknummer "21i4" bezeichnet. 97,5 x 112 cm (38,3 x 44 in).
Die Leinwand verso mit einer vom Künstler übermalten Darstellung in Öl. [CH].

• RADIKAL Kantige Formen, leuchtende Farbigkeit und starke Konturen.
• SEHNSUCHTSORT Ab 1920 wird Jershöft an der Ostsee für den Künstler zur Inspirationsquelle und wichtigem kreativem Refugium.
• SELTEN Gemälde des Künstlers in dieser herausragenden Qualität und Farbigkeit sind auf dem Auktionsmarkt von größter Seltenheit.
• PROVENIENZ Vielschichtige, internationale Provenienzgeschichte und nahezu 65 Jahre Teil der herausragenden Sammlung Berthold und Else Beitz, Essen.

Das Werk ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.

PROVENIENZ: Sammlung Ferdinand Möller, Berlin (spätestens 1928 direkt vom Künstler erworben, auf d. Keilrahmen m. d. teils handschriftl. bezeichneten Galerieetikett).
Detroit Institute of Arts, Detroit/Michigan (im März 1938 als Leihgabe aus dem Eigentum des Vorgenannten in Verwahrung genommen, im Dezember 1940 Beschlagnahme als "Feindvermögen" durch den amerikanischen Staat).
US-amerikanisches Staatseigentum (1950-1957, Eigentumsübernahme der o. g. Beschlagnahme am 30.10.1950 durch "Vesting Order 15411" des Office of Alien Property beim Department of Justice).
Maria Möller-Garny, Köln (1957 durch "Rückkauf" vom amerikanischen Staat, bis 1961: Stuttgarter Kunstkabinett).
Sammlung Berthold und Else Beitz, Essen (1961 durch Vermittlung der Galerie Grosshennig, Düsseldorf, von Vorgenannter erworben, bis 2025 in Familienbesitz).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (2025 vom Vorgenannten erworben, Ketterer Kunst, München).

AUSSTELLUNG: Wohl: A collection of modern German art, New York, Anderson Galleries, 1.10.-20.10.1923, Kat.-Nr. 230.
50 ausgewählte Werke heutiger Kunst. Ausstellung im Reckendorfhaus, Hedemannstrasse 24, Berlin (Verlagshaus des "Kunstblattes"), November 1928 (o. Katalog).
Wanderausstellung Schmidt-Rottluff, Galerie Möller, Berlin; Museum Danzig, November 1928-März 1929 (jeweils ohne Katalog).
Karl Schmidt-Rottluff, Gemälde, Aquarelle, Graphik, Bernsteinschmuck, Kunstsammlungen der Stadt Königsberg / Kunstverein Königsberg, 30.12.1928-20.1.1929, Kat.-Nr. 19.
Frauen in Not, Ausstellung der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH), Haus der Juryfreien, Berlin, 9.10.-1.11.1931, Kat.-Nr. 322 (Landarbeiterin).
Pommersches Landesmuseum, Greifswald (Dauerleihgabe, 2015-2024).
Zwei Männer - ein Meer. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee, Pommersches Landesmuseum, Greifswald, 29.3.-28.6.2015, Kat.-Nr. 10 (m. Abb.).

LITERATUR: Will Grohmann, Karl Schmidt-Rottluff, Stuttgart 1956, S. 266 (m. SW-Abb.) u. S. 292.
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Paul Westheim (Hrsg.), 50 ausgewählte Werke heutiger Kunst. Ausstellung im Reckendorfhaus, Hedemannstrasse 24, in: Das Kunstblatt, Jg. 13, H. 1, Januar 1929, S. S. 365.
Stuttgarter Kunstkabinett, Stuttgart, 36. Auktion, 1961, Los 462 (m. Farbabb., Tafel 109).
Eberhard Roters, Galerie Ferdinand Möller. Die Geschichte einer Galerie für Moderne Kunst in Deutschland 1917-1956, Berlin 1984, S. 156 u. 227.
Gisela Schirmer, Käthe Kollwitz und die Kunst ihrer Zeit. Positionen zur Geburtenpolitik, Weimar 1998 (m. Abb., Nr. 277: Blick in die Ausst. "Frauen in Not").
Ketterer Kunst, München, 590. Auktion, Evening Sale, 6.6.2025, Lot 38 (m. Abb.).

ARCHIVALIEN (in Auswahl): Karteikarte Kunstbestand Galerie Ferdinand Möller ("Scheune, Öl auf Leinwand" von Karl Schmidt-Rottluff), Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-KA-N/F.Möller-KK3,74 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/226939/, aufgerufen 9.10.2026).
Anmeldungsunterlagen verschiedener Künstler:innen für die Ausstellung "Modern German Art“ (1.-20.10.1923) in den Anderson Galleries in New York City (USA), Berlinische Galerie Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-GFM-D I,86 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/281905/, aufgerufen 9.10.2026).
Geschäftliche Korrespondenz zwischen der Galerie Ferdinand Möller und den Kunstsammlungen der Freien Stadt Danzig, Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-GFM-C, II 1, 587f. (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/211952/, aufgerufen 9.10.2026).
Geschäftliche Korrespondenz zwischen der Galerie Ferdinand Möller und Dr. Wilhelm Reinhold Valentiner, Direktor des Detroit Institute of Arts, Detroit (USA), Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-GFM-C, II 1,115 (u.a.) (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/211478/, aufgerufen 9.10.2026).
Zollrechnung und Zollerklärung zur Einfuhr von 18 Ölgemälden der Galerie Ferdinand Möller an das Detroit Institut of Arts, 1938, Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-KA-N/F.Möller-66-M66,18-23 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/248308/, aufgerufen 9.10.2026).
Department of Justice, Office of Alien Property, Washington, D.C., und andere: Kaufvertrag zwischen dem Amt für ausländisches Eigentum des US-amerik. Justizministeriums mit Maria Möller-Garny bezüglich des Rückerwerbs von 19 eingelagerten Gemälden beim Detroit Institute of Arts, Berlinische Galerie, Berlin, Nachlass Ferdinand Möller, BG-KA-N/F.Möller-68-M68,88-89 (https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/de/collection/item/248263/, aufgerufen 9.10.2026).
Nachlass Heise, Kreismuseum Schönebeck, Blick in die Ausstellung "Frauen in Not" mit Werken von Katharina Heise, an der Wand Schmidt-Rottluffs Gemälde "Frau am Meer" und "Scheune".

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Germany, Munich
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