Market Analytics
Search Price Results
Wish

Karl Schmidt-Rottluff

[ translate ]

Karl Schmidt-Rottluff
1884 - 1976

Häuser am Weg. 1922.
Aquarell und Tuschfeder.
Rechts unten signiert und datiert. Verso vom Künstler bezeichnet. 59,8 x 48 cm (23,5 x 18,8 in), blattgroß. [CH].

• Ausgearbeitetes, farbkräftiges Aquarell von gemäldehafter Wirkung.
• Starke Farben, eine in dicht aneinandergesetzte, flächige Formen verwandelte und verzerrte Landschaft sowie eine futuristische Lebendigkeit und Ausdruckskraft vereint Schmidt-Rottluff zu einer reizvollen Komposition.
• Seit 30 Jahren Teil einer deutschen Privatsammlung.
• In den 1920er Jahren entwickelt er insbesondere in seinen Landschaftsdarstellungen eine neuartige, expressiv gesteigerte Bildsprache.
• Wie schon die Jahre zuvor verbringt der Künstler die Sommermonate 1922 in Jershöft an der pommerschen Ostseeküste, die mehr als zwei Jahrzehnte sein Landschaftserlebnis und dessen künstlerische Umsetzungen prägen sollte.

Das Werk ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.

PROVENIENZ: Privatsammlung (vom Künstler als Geschenk erhalten, seitdem in Familienbesitz, bis 1994, Christie’s London).
Galerie Thomas, München (wohl 1994 erworben, Christie's, London).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (1997 vom Vorgenannten erworben).

LITERATUR: Christie's, London, German and Austrian Art. Nineteenth and Twentieth Century Pictures, Drawings, Prints and Sculpture, 13.10.1994, Los 113 (m. Abb.).
Weltkunst, Bd. 66, Nr. 13, 1.7.1996, S. 1477 (Anzeige).
Magdalena M. Moeller (Hrsg.) und Christiane Remm, Karl Schmidt-Rottluff. Aquarelle, München 2011, S. 37 (m. Abb., Nr. 29, S. 38).

"Die Bewegung des Wegs in 'Häuser am Weg' hat eine kompositorische Bedeutung. Bildtiefe (im Sinne einer realistischen Betrachtung) sowie emotionale und geistige Tiefe entstehen in Schmidt-Rottluffs Aquarellen durch Verschiebungen und Verzerrungen, durch Betonung von Diagonalen und Staffelung dicht aneinandergefügter Farbflächen. Hier zeigen sich Reminiszenzen seiner Auseinandersetzung mit dem Futurismus, dem er um 1912 in Berlin begegnet war und der in dieser Zeit sein Gemäldeschaffen beeinflusst hatte."
Christiane Remm, in: Magdalena M. Moeller (Hrsg.) und Christiane Remm, Karl Schmidt-Rottluff. Aquarelle, München 2011, S. 37.

[ translate ]
Estimate
Unlock
Time, Location
Germany, Munich
Auction House
Unlock

[ translate ]

Karl Schmidt-Rottluff
1884 - 1976

Häuser am Weg. 1922.
Aquarell und Tuschfeder.
Rechts unten signiert und datiert. Verso vom Künstler bezeichnet. 59,8 x 48 cm (23,5 x 18,8 in), blattgroß. [CH].

• Ausgearbeitetes, farbkräftiges Aquarell von gemäldehafter Wirkung.
• Starke Farben, eine in dicht aneinandergesetzte, flächige Formen verwandelte und verzerrte Landschaft sowie eine futuristische Lebendigkeit und Ausdruckskraft vereint Schmidt-Rottluff zu einer reizvollen Komposition.
• Seit 30 Jahren Teil einer deutschen Privatsammlung.
• In den 1920er Jahren entwickelt er insbesondere in seinen Landschaftsdarstellungen eine neuartige, expressiv gesteigerte Bildsprache.
• Wie schon die Jahre zuvor verbringt der Künstler die Sommermonate 1922 in Jershöft an der pommerschen Ostseeküste, die mehr als zwei Jahrzehnte sein Landschaftserlebnis und dessen künstlerische Umsetzungen prägen sollte.

Das Werk ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.

PROVENIENZ: Privatsammlung (vom Künstler als Geschenk erhalten, seitdem in Familienbesitz, bis 1994, Christie’s London).
Galerie Thomas, München (wohl 1994 erworben, Christie's, London).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (1997 vom Vorgenannten erworben).

LITERATUR: Christie's, London, German and Austrian Art. Nineteenth and Twentieth Century Pictures, Drawings, Prints and Sculpture, 13.10.1994, Los 113 (m. Abb.).
Weltkunst, Bd. 66, Nr. 13, 1.7.1996, S. 1477 (Anzeige).
Magdalena M. Moeller (Hrsg.) und Christiane Remm, Karl Schmidt-Rottluff. Aquarelle, München 2011, S. 37 (m. Abb., Nr. 29, S. 38).

"Die Bewegung des Wegs in 'Häuser am Weg' hat eine kompositorische Bedeutung. Bildtiefe (im Sinne einer realistischen Betrachtung) sowie emotionale und geistige Tiefe entstehen in Schmidt-Rottluffs Aquarellen durch Verschiebungen und Verzerrungen, durch Betonung von Diagonalen und Staffelung dicht aneinandergefügter Farbflächen. Hier zeigen sich Reminiszenzen seiner Auseinandersetzung mit dem Futurismus, dem er um 1912 in Berlin begegnet war und der in dieser Zeit sein Gemäldeschaffen beeinflusst hatte."
Christiane Remm, in: Magdalena M. Moeller (Hrsg.) und Christiane Remm, Karl Schmidt-Rottluff. Aquarelle, München 2011, S. 37.

[ translate ]
Estimate
Unlock
Time, Location
Germany, Munich
Auction House
Unlock