Kuniyoshi, Utagawa
Japan, 1798 - 1861
Je ca,
Zehn chuban, u..a. 駒くらべ将棊の戯れ (Komakurabe Shōgi no Tawamure) - ca. 1840, Signatur “Chōōrō” “Koma kurabe shōgi no tawamure” - Komische Figuren, die aus Shōgi-Spielsteinen (koma) geformt sind, ca. 1840, bei Robinson (1961) als Nr. 188 gelistet. Das erklärt die Bildidee perfekt: Die winzigen Samurai-Figuren werden von einer riesigen Hand wie Spielsteine gegriffen und bewegt - ein Wortspiel, denn “koma” (駒) bedeutet sowohl “Spielstein” (im Shōgi) als auch, in anderer Schreibung, “kleines Pferd”/Figur. Kuniyoshi verwandelt hier die kleinen Krieger buchstäblich in Spielfiguren eines Shōgi-Brettspiels, das von einer übermenschlichen Hand gespielt wird - typisch für seinen verspielten, sehr visuell-witzigen Umgang mit Größenverhältnissen (ähnlich wie bei der Fukusuke-Serie).
Aus der Stuttgarter Privatsammlung Else und Max Brommer (1889-1955), zusammengetragen vor 1955, seither im Familienbesitz - Altersschäden, wenige teils partiell hinterlegt und berieben
Sale price
Estimate
Time, Location
Auction House
Japan, 1798 - 1861
Je ca,
Zehn chuban, u..a. 駒くらべ将棊の戯れ (Komakurabe Shōgi no Tawamure) - ca. 1840, Signatur “Chōōrō” “Koma kurabe shōgi no tawamure” - Komische Figuren, die aus Shōgi-Spielsteinen (koma) geformt sind, ca. 1840, bei Robinson (1961) als Nr. 188 gelistet. Das erklärt die Bildidee perfekt: Die winzigen Samurai-Figuren werden von einer riesigen Hand wie Spielsteine gegriffen und bewegt - ein Wortspiel, denn “koma” (駒) bedeutet sowohl “Spielstein” (im Shōgi) als auch, in anderer Schreibung, “kleines Pferd”/Figur. Kuniyoshi verwandelt hier die kleinen Krieger buchstäblich in Spielfiguren eines Shōgi-Brettspiels, das von einer übermenschlichen Hand gespielt wird - typisch für seinen verspielten, sehr visuell-witzigen Umgang mit Größenverhältnissen (ähnlich wie bei der Fukusuke-Serie).
Aus der Stuttgarter Privatsammlung Else und Max Brommer (1889-1955), zusammengetragen vor 1955, seither im Familienbesitz - Altersschäden, wenige teils partiell hinterlegt und berieben