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LOT 4206

MUSTERBLATT - Böck, Johann Gottfried

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MUSTERBLATT -

Böck, Johann Gottfried
Die personifizierten Todsünden vor der Stadtkulisse von Augsburg. Gouache auf Pergament. Rückseitig grosser kalligraphischer Vermerk in Flüssiggold: "Zugehörig Johan Gottfried Böckh Bürgarlicher [sic] Miniatur Mahler" mit Wappen und Motto. Beide Seiten mit Tusch- und Goldeinfassung.
Augsburg, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. 32 × 19,5 cm.

Im Vordergrund sprechende Personifizierungen der sieben Todsünden, mittig auf sechs deutsch bezeichnete Höllentore verkürzt, davor Prozession von 14 Nonnen. In der oberen Bildhälfte die perspektivisch überhöhte Gebäudekulisse von Augsburg mit dem Auge Gottes im Himmel, daneben zwei symbolische Einsätze "Ninive" sowie "Sodom und Gomorra" in Rokokorahmen. Der seine Kunst auf diese Weise demonstrierende Miniaturist Böckh ist vermutlich mit dem Augsburger Maler, Stecher und Verleger Johan Gottfried Böck (1741-1808) identisch. - Etwas knitterig, bildseitig am Fuss Knickspuren und etwas Farbabrieb, die Goldeinfassung teils oxidiert, rückseitig auch abgerieben. Sehr ungewöhnliches Blatt.

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Switzerland, Zurich
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Böck, Johann Gottfried
Die personifizierten Todsünden vor der Stadtkulisse von Augsburg. Gouache auf Pergament. Rückseitig grosser kalligraphischer Vermerk in Flüssiggold: "Zugehörig Johan Gottfried Böckh Bürgarlicher [sic] Miniatur Mahler" mit Wappen und Motto. Beide Seiten mit Tusch- und Goldeinfassung.
Augsburg, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. 32 × 19,5 cm.

Im Vordergrund sprechende Personifizierungen der sieben Todsünden, mittig auf sechs deutsch bezeichnete Höllentore verkürzt, davor Prozession von 14 Nonnen. In der oberen Bildhälfte die perspektivisch überhöhte Gebäudekulisse von Augsburg mit dem Auge Gottes im Himmel, daneben zwei symbolische Einsätze "Ninive" sowie "Sodom und Gomorra" in Rokokorahmen. Der seine Kunst auf diese Weise demonstrierende Miniaturist Böckh ist vermutlich mit dem Augsburger Maler, Stecher und Verleger Johan Gottfried Böck (1741-1808) identisch. - Etwas knitterig, bildseitig am Fuss Knickspuren und etwas Farbabrieb, die Goldeinfassung teils oxidiert, rückseitig auch abgerieben. Sehr ungewöhnliches Blatt.

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