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Martha Jungwirth*

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Martha Jungwirth* (geboren 1940 in Wien)
Auslegerboot Bali, 1995
Aquarell/Papier 20 x 27,5 cm
signiert Martha Jungwirth, datiert 95
beschriftet Bali

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 3000 - 5000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 3000

Martha Jungwirth* (born 1940 in Vienna)
Outrigger boat Bali, 1995
watercolor/paper 20 x 27,5 cm
signed Martha Jungwirth, dated 95
inscribed Bali

Martha Jungwirth ist eine österreichische Malerin und zählt zu den bedeutenden Positionen der österreichischen Gegenwartskunst. Ihr Werk bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion und ist durch eine freie, gestische und farbintensive Malweise geprägt. Besonders ihre großformatigen Aquarelle und Arbeiten in Öl zeichnen sich durch spontane Setzungen, transparente Farbräume und eine hohe körperliche Unmittelbarkeit aus. Von 1956 bis 1963 studierte Jungwirth an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei Carl Unger. Anschließend lehrte sie dort von 1967 bis 1977. Bereits während des Studiums erhielt sie 1961 den Msgr.-Otto-Mauer-Preis, dem der Theodor-Körner-Preis 1964 und der Joan-Miró-Preis 1966 folgten. 1968 war Jungwirth als einzige Frau Mitbegründerin der Künstlergruppe „Wirklichkeiten“, der auch Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel und Robert Zeppel-Sperl angehörten. Trotz dieser Zugehörigkeit entwickelte sie früh eine eigenständige Bildsprache, die sich weder der gegenständlichen noch der rein abstrakten Malerei eindeutig zuordnen lässt. 1977 war sie auf der documenta 6 in Kassel vertreten. Jungwirth lebt und arbeitet in Wien. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, darunter 2014 in der Kunsthalle Krems und 2018 in einer großen Personale der Albertina. Für ihr Lebenswerk erhielt sie 2021 den Großen Österreichischen Staatspreis; zuvor wurde sie 2018 mit dem Oskar-Kokoschka-Preis ausgezeichnet. Weiterführende Künstler und Begriffe: Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel, Robert Zeppel-Sperl, Otto Breicha, Maria Lassnig, Kiki Kogelnik, Arnulf Rainer, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Hubert Scheibl, Josef Mikl, Markus Prachensky, Joan Miró, Willem de Kooning, Helen Frankenthaler, Cy Twombly, Wirklichkeiten

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Martha Jungwirth is an Austrian painter and a significant figure in contemporary Austrian art. Her work occupies the space between figuration and abstraction, characterized by a free, gestural, and intensely colorful painting style. Her large-format watercolors and oil paintings, in particular, are distinguished by spontaneous mark-making, transparent fields of color, and a strong sense of physical immediacy. Jungwirth studied under Carl Unger at the University of Applied Arts in Vienna from 1956 to 1963 and subsequently taught there from 1967 to 1977. While still a student, she received the Msgr. Otto Mauer Prize in 1961, followed by the Theodor Körner Prize in 1964 and the Joan Miró Prize in 1966. In 1968, Jungwirth was the only woman among the co-founders of the artist group "Wirklichkeiten" (Realities), which also included Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel, and Robert Zeppel-Sperl. Despite this affiliation, she early on developed a distinctive visual language that cannot be clearly categorized as either representational or purely abstract painting. She participated in documenta 6 in Kassel in 1977. Jungwirth lives and works in Vienna. Her work has been featured in numerous international exhibitions, including shows at the Kunsthalle Krems in 2014 and a major solo exhibition at the Albertina in 2018. She received the Grand Austrian State Prize for her lifetime achievement in 2021, having previously been awarded the Oskar Kokoschka Prize in 2018. Further artists and styles: Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel, Robert Zeppel-Sperl, Otto Breicha, Maria Lassnig, Kiki Kogelnik, Arnulf Rainer, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Hubert Scheibl, Josef Mikl, Markus Prachensky, Joan Miró, Willem de Kooning, Helen Frankenthaler, Cy Twombly, Wirklichkeiten

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Austria, Vienna
Auction House
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Martha Jungwirth* (geboren 1940 in Wien)
Auslegerboot Bali, 1995
Aquarell/Papier 20 x 27,5 cm
signiert Martha Jungwirth, datiert 95
beschriftet Bali

SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 3000 - 5000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 3000

Martha Jungwirth* (born 1940 in Vienna)
Outrigger boat Bali, 1995
watercolor/paper 20 x 27,5 cm
signed Martha Jungwirth, dated 95
inscribed Bali

Martha Jungwirth ist eine österreichische Malerin und zählt zu den bedeutenden Positionen der österreichischen Gegenwartskunst. Ihr Werk bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion und ist durch eine freie, gestische und farbintensive Malweise geprägt. Besonders ihre großformatigen Aquarelle und Arbeiten in Öl zeichnen sich durch spontane Setzungen, transparente Farbräume und eine hohe körperliche Unmittelbarkeit aus. Von 1956 bis 1963 studierte Jungwirth an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei Carl Unger. Anschließend lehrte sie dort von 1967 bis 1977. Bereits während des Studiums erhielt sie 1961 den Msgr.-Otto-Mauer-Preis, dem der Theodor-Körner-Preis 1964 und der Joan-Miró-Preis 1966 folgten. 1968 war Jungwirth als einzige Frau Mitbegründerin der Künstlergruppe „Wirklichkeiten“, der auch Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel und Robert Zeppel-Sperl angehörten. Trotz dieser Zugehörigkeit entwickelte sie früh eine eigenständige Bildsprache, die sich weder der gegenständlichen noch der rein abstrakten Malerei eindeutig zuordnen lässt. 1977 war sie auf der documenta 6 in Kassel vertreten. Jungwirth lebt und arbeitet in Wien. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, darunter 2014 in der Kunsthalle Krems und 2018 in einer großen Personale der Albertina. Für ihr Lebenswerk erhielt sie 2021 den Großen Österreichischen Staatspreis; zuvor wurde sie 2018 mit dem Oskar-Kokoschka-Preis ausgezeichnet. Weiterführende Künstler und Begriffe: Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel, Robert Zeppel-Sperl, Otto Breicha, Maria Lassnig, Kiki Kogelnik, Arnulf Rainer, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Hubert Scheibl, Josef Mikl, Markus Prachensky, Joan Miró, Willem de Kooning, Helen Frankenthaler, Cy Twombly, Wirklichkeiten

Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Martha Jungwirth is an Austrian painter and a significant figure in contemporary Austrian art. Her work occupies the space between figuration and abstraction, characterized by a free, gestural, and intensely colorful painting style. Her large-format watercolors and oil paintings, in particular, are distinguished by spontaneous mark-making, transparent fields of color, and a strong sense of physical immediacy. Jungwirth studied under Carl Unger at the University of Applied Arts in Vienna from 1956 to 1963 and subsequently taught there from 1967 to 1977. While still a student, she received the Msgr. Otto Mauer Prize in 1961, followed by the Theodor Körner Prize in 1964 and the Joan Miró Prize in 1966. In 1968, Jungwirth was the only woman among the co-founders of the artist group "Wirklichkeiten" (Realities), which also included Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel, and Robert Zeppel-Sperl. Despite this affiliation, she early on developed a distinctive visual language that cannot be clearly categorized as either representational or purely abstract painting. She participated in documenta 6 in Kassel in 1977. Jungwirth lives and works in Vienna. Her work has been featured in numerous international exhibitions, including shows at the Kunsthalle Krems in 2014 and a major solo exhibition at the Albertina in 2018. She received the Grand Austrian State Prize for her lifetime achievement in 2021, having previously been awarded the Oskar Kokoschka Prize in 2018. Further artists and styles: Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel, Robert Zeppel-Sperl, Otto Breicha, Maria Lassnig, Kiki Kogelnik, Arnulf Rainer, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Hubert Scheibl, Josef Mikl, Markus Prachensky, Joan Miró, Willem de Kooning, Helen Frankenthaler, Cy Twombly, Wirklichkeiten

PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights and platform fee. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid, the buyer's premium and platfrom fee. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.

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Austria, Vienna
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