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LOT 620

Pieter Meulener, 1602 Antwerpen – 1654 ebenda

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SCHARMÜTZEL MIT DER KAVALERIE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
104,7 x 159,4 cm.
In ebonisierter und vergoldeter jüngerer Leiste gerahmt.

Von einer Hügelkuppe herab ergießt sich ein kämpferisches Gedränge, welches zu erheblichem Blutvergießen führen wird. Zwar ist hier noch der Beginn einer Auseinandersetzung zu sehen, doch fallen Schüsse und es ist abzusehen, dass diese nicht glimpflich ausgehen wird. Die nach hinten abfallende Landschaft wird markiert durch die Silhouette eines Kirchturms, welche die Thematik des Dreißigjährigen Krieges zu umreißen vermag. Typisch für Meulener ist der links als Repoussoir dienende, dunkel verästelte und doch nuanciert wiedergegebene Baum, vor welchem sich weitere Figuren abheben. Auch Figuren wie der steigende Schimmel mit einem Kommandanten sind typisch für den genannten Maler. Rest.

Meulener malte vorwiegend Reitergefechte mit Schilderungen des Dreißigjährigen Krieges. Im Vergleich zu Pieter Snayers (um 1592 – 1666/67) ist der Standpunkt des Betrachters niedriger, der Pinselduktus feiner.

Provenienz:
Christie’s London, 05.07.2013, Lot 184 als Pieter Meulener. (1190162) (13)

Pieter Meulener,
1602 Antwerp – 1654 ibid.

CAVALRY SKIRMISH

Oil on canvas. Relined.
104.7 x 159.4 cm
Framed in more recent ebonised and gilt moulding.

A crowded battle leading to considerable bloodshed is gushing down from a ridge of hills. The silhouette of a church tower can be made out in the landscape, which may be an allusion to the Thirty Years’ War. As is typical for Meulener, a knotted dark but nuanced tree on the left acts as a repoussoir. Figures such as the commander on a rearing grey horse are typical for Meulener. Restored.

Provenance:
Christie’s, London, 5 July 2013, lot 184 as Pieter Meulener.

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Estimate
Unlock
Time, Location
27 Jun 2019
Germany, Munich
Auction House
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SCHARMÜTZEL MIT DER KAVALERIE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
104,7 x 159,4 cm.
In ebonisierter und vergoldeter jüngerer Leiste gerahmt.

Von einer Hügelkuppe herab ergießt sich ein kämpferisches Gedränge, welches zu erheblichem Blutvergießen führen wird. Zwar ist hier noch der Beginn einer Auseinandersetzung zu sehen, doch fallen Schüsse und es ist abzusehen, dass diese nicht glimpflich ausgehen wird. Die nach hinten abfallende Landschaft wird markiert durch die Silhouette eines Kirchturms, welche die Thematik des Dreißigjährigen Krieges zu umreißen vermag. Typisch für Meulener ist der links als Repoussoir dienende, dunkel verästelte und doch nuanciert wiedergegebene Baum, vor welchem sich weitere Figuren abheben. Auch Figuren wie der steigende Schimmel mit einem Kommandanten sind typisch für den genannten Maler. Rest.

Meulener malte vorwiegend Reitergefechte mit Schilderungen des Dreißigjährigen Krieges. Im Vergleich zu Pieter Snayers (um 1592 – 1666/67) ist der Standpunkt des Betrachters niedriger, der Pinselduktus feiner.

Provenienz:
Christie’s London, 05.07.2013, Lot 184 als Pieter Meulener. (1190162) (13)

Pieter Meulener,
1602 Antwerp – 1654 ibid.

CAVALRY SKIRMISH

Oil on canvas. Relined.
104.7 x 159.4 cm
Framed in more recent ebonised and gilt moulding.

A crowded battle leading to considerable bloodshed is gushing down from a ridge of hills. The silhouette of a church tower can be made out in the landscape, which may be an allusion to the Thirty Years’ War. As is typical for Meulener, a knotted dark but nuanced tree on the left acts as a repoussoir. Figures such as the commander on a rearing grey horse are typical for Meulener. Restored.

Provenance:
Christie’s, London, 5 July 2013, lot 184 as Pieter Meulener.

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27 Jun 2019
Germany, Munich
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