Rudolf Koller 1828–1905
Fröhliche Heimkehr, 1874
Öl auf Leinwand
unten rechts signiert und datiert R. Koller 1874
77 x 117 cm
Provenance
Heinrich Fierz, Zürich
Helene Stockar-Fierz, Zürich
Privatbesitz, Zürich (durch Erbfolge an die heutigen Besitzer)
Als für Rudolf Koller 1898 eine Jubiläumsausstellung zu seinem 70. Geburtstag ausgerichtet wurde, wurde für diese die damals fast unglaubliche Zahl von 20 000 Besuchern gezählt. Koller galt als mit Abstand populärster – neben Böcklin auch als berühmtester – Maler der Schweiz seiner Zeit und seine Gotthardpost (Abb. 1) war das berühmteste und meistreproduzierte Werk der Schweizer Kunst.
Die Fröhliche Heimfahrt ist neben der Gotthardpost eines seiner bekanntesten Werke. Es fällt in dieselbe Entstehungszeit, wurde ebenfalls für einen der Gründer der Kreditanstalt gemalt und die Pferde entsprechen komplett denen der Gotthardpost. Es ist eindeutig, dass es Koller auch hier um dieselbe Kraft, Geschwindigkeit und Dynamik der Pferde geht. Diese rasen geradewegs auf den Betrachter zu: eine Perspektive, die damals absolut revolutionär war.
Sale price
Estimate
Time, Location
Auction House
Fröhliche Heimkehr, 1874
Öl auf Leinwand
unten rechts signiert und datiert R. Koller 1874
77 x 117 cm
Provenance
Heinrich Fierz, Zürich
Helene Stockar-Fierz, Zürich
Privatbesitz, Zürich (durch Erbfolge an die heutigen Besitzer)
Als für Rudolf Koller 1898 eine Jubiläumsausstellung zu seinem 70. Geburtstag ausgerichtet wurde, wurde für diese die damals fast unglaubliche Zahl von 20 000 Besuchern gezählt. Koller galt als mit Abstand populärster – neben Böcklin auch als berühmtester – Maler der Schweiz seiner Zeit und seine Gotthardpost (Abb. 1) war das berühmteste und meistreproduzierte Werk der Schweizer Kunst.
Die Fröhliche Heimfahrt ist neben der Gotthardpost eines seiner bekanntesten Werke. Es fällt in dieselbe Entstehungszeit, wurde ebenfalls für einen der Gründer der Kreditanstalt gemalt und die Pferde entsprechen komplett denen der Gotthardpost. Es ist eindeutig, dass es Koller auch hier um dieselbe Kraft, Geschwindigkeit und Dynamik der Pferde geht. Diese rasen geradewegs auf den Betrachter zu: eine Perspektive, die damals absolut revolutionär war.