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Scott, Samuel (Kreis)

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London 1702 - Bath (Avon) 1772
114 x 180 cm
Die Seeschlacht am Kap Finisterre. Öl/Lwd., doubl., verso fragmentarisches Etikett The Parker Gallery, 2 Albermarle Street, London W1.
Privatsammlung, Hessen. Im sogenannten österreichischen Erbfolgekrieg (1740 - 1748) waren die Verbündeten Großbritannien und die Vereinigten Niederlande traditionell Gegenspieler Frankreichs. Teile dieses Krieges wurden von den Kolonialmächten Frankreich und Großbritannien auch in Nordamerika und Indien ausgetragen. Zu Versorgungszwecken und zur Aufrechterhaltung der Kommunikation mussten die Franzosen trotz der britischen Stärke zur See die Verbindung zu ihren Besitzungen in Amerika (Neufrankreich mit u.a. Kanada) und Indien sichern.
Am 10. Mai 1747 starteten zwei Verbände von militärisch bewachten Konvois von Frankreich aus. Der erste mit dem Ziel Neufrankreich, der zweite mit dem Ziel Französisch Indien. Großbritannien waren die Pläne bekannt und sie entsandten unter dem Kommando von George Anson eine Flotte, die bei der Ersten Seeschlacht am Kap Finisterre den französischen Konvoi aufrieb, zahlreiche Handelsschiffe erbeutete und Befehlshaber und Offiziere festsetzte.
Mit der zweiten verlorenen Seeschlacht im Oktober desselben Jahres, wurde klar, daß Frankreich seine großen Seekonvois nicht mehr militärisch sichern konnte, eine der Ursachen für die Gebietsverluste im französischen Kolonialreich.
Unmittelbar vergleichbar mit unserem Werk ist das nahezu formatidentische Gemälde von Samuel Scott (um 1750) 'Vice Admiral Sir George Anson’s Victory of Cape Finisterre' im Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection (Inv.-Nr. B.1981.25.559).
Vgl. auch Spreading Canvas. Eighteenth-Century British Marine Painting, ed. by Eleanor Hughes, Yale University Press 2016, S. 182 - 193.

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Estimate
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Time, Location
Germany, Stuttgart
Auction House
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London 1702 - Bath (Avon) 1772
114 x 180 cm
Die Seeschlacht am Kap Finisterre. Öl/Lwd., doubl., verso fragmentarisches Etikett The Parker Gallery, 2 Albermarle Street, London W1.
Privatsammlung, Hessen. Im sogenannten österreichischen Erbfolgekrieg (1740 - 1748) waren die Verbündeten Großbritannien und die Vereinigten Niederlande traditionell Gegenspieler Frankreichs. Teile dieses Krieges wurden von den Kolonialmächten Frankreich und Großbritannien auch in Nordamerika und Indien ausgetragen. Zu Versorgungszwecken und zur Aufrechterhaltung der Kommunikation mussten die Franzosen trotz der britischen Stärke zur See die Verbindung zu ihren Besitzungen in Amerika (Neufrankreich mit u.a. Kanada) und Indien sichern.
Am 10. Mai 1747 starteten zwei Verbände von militärisch bewachten Konvois von Frankreich aus. Der erste mit dem Ziel Neufrankreich, der zweite mit dem Ziel Französisch Indien. Großbritannien waren die Pläne bekannt und sie entsandten unter dem Kommando von George Anson eine Flotte, die bei der Ersten Seeschlacht am Kap Finisterre den französischen Konvoi aufrieb, zahlreiche Handelsschiffe erbeutete und Befehlshaber und Offiziere festsetzte.
Mit der zweiten verlorenen Seeschlacht im Oktober desselben Jahres, wurde klar, daß Frankreich seine großen Seekonvois nicht mehr militärisch sichern konnte, eine der Ursachen für die Gebietsverluste im französischen Kolonialreich.
Unmittelbar vergleichbar mit unserem Werk ist das nahezu formatidentische Gemälde von Samuel Scott (um 1750) 'Vice Admiral Sir George Anson’s Victory of Cape Finisterre' im Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection (Inv.-Nr. B.1981.25.559).
Vgl. auch Spreading Canvas. Eighteenth-Century British Marine Painting, ed. by Eleanor Hughes, Yale University Press 2016, S. 182 - 193.

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