Stele aus Stein mit Darstellung des lehrenden Buddha Shakyamuni
Thailand, Dvaravati - Periode, 7./8 Jh.
H. 65,5 cm
Die in hohem Relief gearbeitete Stele zeigt den Buddha Shakyamuni in aufrechter Haltung (samapada), auf dem Kopf eines geflügelten mythischen Vogels stehend. Beide Hände sind in einer Variante der Vitarkamudra, der Geste der Lehrverkündigung und Diskussion, erhoben. Er trägt uttarasangha und samghati, die Mönchsgewänder, deren Falten schlicht und elegant wiedergegeben sind. Sein Gesicht mit gesenktem Blick unter markant ausgearbeiteten Brauen strahlt große Ruhe aus. Das lockige Haar geht fließend in die Ushnisha über; hinter dem Kopf befindet sich ein schlichter Nimbus. Zu seiner Rechten steht auf dem rechten Flügel des Vogelwesens eine Begleitfigur mit Fliegenwedel, bekleidet mit einem Dhoti. Auch ihr Gesicht zeigt einen ruhigen, gelassenen Ausdruck, das Haar ist zu einem Chignon gebunden. Links des Buddha haben sich lediglich Reste einer entsprechenden Begleitfigur erhalten. Eine dort angebrachte Bohrung diente vermutlich der Befestigung eines separat gearbeiteten steinernen Dharmachakra (Rad der Lehre), eines zentralen Symbols der ersten Lehrpredigt des Buddha.
Aus der Stuttgarter Privatsammlung Else und Max Brommer (1889-1955), zusammengetragen vor 1955, seither im Familienbesitz - Kleinere Altersschäden und etwas bestoßen
Estimate
Time, Location
Auction House
Thailand, Dvaravati - Periode, 7./8 Jh.
H. 65,5 cm
Die in hohem Relief gearbeitete Stele zeigt den Buddha Shakyamuni in aufrechter Haltung (samapada), auf dem Kopf eines geflügelten mythischen Vogels stehend. Beide Hände sind in einer Variante der Vitarkamudra, der Geste der Lehrverkündigung und Diskussion, erhoben. Er trägt uttarasangha und samghati, die Mönchsgewänder, deren Falten schlicht und elegant wiedergegeben sind. Sein Gesicht mit gesenktem Blick unter markant ausgearbeiteten Brauen strahlt große Ruhe aus. Das lockige Haar geht fließend in die Ushnisha über; hinter dem Kopf befindet sich ein schlichter Nimbus. Zu seiner Rechten steht auf dem rechten Flügel des Vogelwesens eine Begleitfigur mit Fliegenwedel, bekleidet mit einem Dhoti. Auch ihr Gesicht zeigt einen ruhigen, gelassenen Ausdruck, das Haar ist zu einem Chignon gebunden. Links des Buddha haben sich lediglich Reste einer entsprechenden Begleitfigur erhalten. Eine dort angebrachte Bohrung diente vermutlich der Befestigung eines separat gearbeiteten steinernen Dharmachakra (Rad der Lehre), eines zentralen Symbols der ersten Lehrpredigt des Buddha.
Aus der Stuttgarter Privatsammlung Else und Max Brommer (1889-1955), zusammengetragen vor 1955, seither im Familienbesitz - Kleinere Altersschäden und etwas bestoßen