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LOT 349

Valerio Castello 1624 - 1659, zug.

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CHRISTUS UND DIE EHEBRECHERIN Öl auf Leinwand. Doubliert.
137 x 198 cm.
In ebonisiertem und gold gefassten Rahmen.

Johannes 7,53-8,11. Großformatige Darstellung von Jesus und den Schriftgelehrten und Pharisäern bei Erörterung der Frage, ob eine Frau, die soeben beim Ehebruch erwischt wurde, gesteinigt werden müsse. Wie auch bei anderen Malern wie Tiziano Vecellio (1485/89-1576) und Guercino (1591-1666), wird auch in diesem Gemälde die Figurengruppe in einen architektonischen Zusammenhang gebracht, jedoch nicht ganzfigurig dargestellt, sondern in diesem Fall dreiviertelfigurig. Die Erörterung, bei welcher stark gestikuliert wird, diente dem Maler dazu sein Können zu zeigen, optische Verkürzungen gekonnt auf die Leinwand zu bannen, wie es hier bei dem Fingerzeigen des Jesus und des links stehenden Skeptikers zu sehen ist. Mit teils virtuosem Pinselduktus in den Gesichtern und lavierender Manier in den Haartrachten gelingt es dem sicherlich Bologneser Künstler, einen großen Bogen zu spannen zwischen Darstellung und Bedeutung, sodass die wesentlichen Punkte, nämlich Mimik und Gestik, in den Vordergrund geraten und somit dem Ausdruck des Gemäldes Bedeutung verleihen. Kleinere Fassungsverluste.

Literatur:
Vgl. Carlo Manzitti, Valerio Castello, S. 191, Abb. 209. (1211491) (13)

Valerio Castello
1624 - 1659, attributed
CHRIST AND THE ADULTERESSOil on canvas. Relined.
137 x 198 cm.
In ebonized and gilt frame.

John, 7:53 - 8:11. Minor paint losses.

Literature:
See Carlo Manzitti, Valerio Castello, p. 191, ill. 209.

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Estimate
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Time, Location
05 Dec 2019
Germany, Munich
Auction House
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CHRISTUS UND DIE EHEBRECHERIN Öl auf Leinwand. Doubliert.
137 x 198 cm.
In ebonisiertem und gold gefassten Rahmen.

Johannes 7,53-8,11. Großformatige Darstellung von Jesus und den Schriftgelehrten und Pharisäern bei Erörterung der Frage, ob eine Frau, die soeben beim Ehebruch erwischt wurde, gesteinigt werden müsse. Wie auch bei anderen Malern wie Tiziano Vecellio (1485/89-1576) und Guercino (1591-1666), wird auch in diesem Gemälde die Figurengruppe in einen architektonischen Zusammenhang gebracht, jedoch nicht ganzfigurig dargestellt, sondern in diesem Fall dreiviertelfigurig. Die Erörterung, bei welcher stark gestikuliert wird, diente dem Maler dazu sein Können zu zeigen, optische Verkürzungen gekonnt auf die Leinwand zu bannen, wie es hier bei dem Fingerzeigen des Jesus und des links stehenden Skeptikers zu sehen ist. Mit teils virtuosem Pinselduktus in den Gesichtern und lavierender Manier in den Haartrachten gelingt es dem sicherlich Bologneser Künstler, einen großen Bogen zu spannen zwischen Darstellung und Bedeutung, sodass die wesentlichen Punkte, nämlich Mimik und Gestik, in den Vordergrund geraten und somit dem Ausdruck des Gemäldes Bedeutung verleihen. Kleinere Fassungsverluste.

Literatur:
Vgl. Carlo Manzitti, Valerio Castello, S. 191, Abb. 209. (1211491) (13)

Valerio Castello
1624 - 1659, attributed
CHRIST AND THE ADULTERESSOil on canvas. Relined.
137 x 198 cm.
In ebonized and gilt frame.

John, 7:53 - 8:11. Minor paint losses.

Literature:
See Carlo Manzitti, Valerio Castello, p. 191, ill. 209.

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05 Dec 2019
Germany, Munich
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